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Geschrieben von nise am 31.01.2012 um 11:08:
Diskriminierung von Männern
nach dem in den letzten Jahrzehnten die Frauen erfolgreich für Ihre Gleichstellung und Emanzipation gekämpft haben scheint sich mittlerweile die Madaille gewendet zu haben zu Ungunsten der Männer. In vielen Bereichen werden mittlerweile die Männer diskriminiert -besonders im Ehe- und Unterhaltsrecht schlägt sich das extrem nieder.
Nach dem die neue Düsseldorfer Tabelle auf 13 % angehoben wurde - ohne, dass sich in gleicher Weise die Löhne und Gehälter angepasst haben stehen viele Exmänner und Väter vor dem Ruin. In den Jugendämtern (die überwiegen von Frauen beherrscht werden) haben Männer keine Lobby - keine Beratung, keine Hilfe - sie werden wie Aussätzige behandelt und jeder Cent wird zum "Wohle es Kindes" abgezockt. Selbst wenn nachweislich kein Geld vorhanden ist, um den Ansprüchen gerecht zu werden, werden von den Jugendämtern und Gerichten einfach fiktive Einkommen festgesetzt, die es aber überhaupt nicht gibt. So hat z.B. ein 12 jähriges Kind einen Anspruch auf Mindestunterhalt von 464 Euro. Da kommt das Kindergeld in Höhe von 184 noch hinzu. Macht summa sumarum 648 Euro!!!!!! So viel stehen noch nicht mal einem erwachsenen Harz IV Emfpänger zu ... Selbst wenn das Kindergeld hälftig angerechnet wird bleiben noch 334 Euro Unterhalt + 184 Euro Kindergeld = 518 Euro!!! Den meisten erwachsenen Vätern bleibt gerade mal die Häfte davon zum Leben. Es geht hier nicht um die generellen Drückeberger, die gar nicht zahlen wollen - sondern um die Väter die schon zahlen wollen aber für die diese Beträge einfach utopisch sind. Denn wenn diese Väter Umgang mit Ihren Kindern haben dürfen (was ja auch oft nicht der Fall ist) dann müssen sie die Kosten für die Hin-Rückfahrt des Kindes, Essen, Trinken, evtl. Zoobesuche, Schwimmbad, Puppentheater ect. ja auch noch aufbringen ... die sind nicht absetzbar ausser es gibt eine 50/50 Betreuungsregelung. Ebenso ist zwar der Ehegattenunterhalt von der Steuer als aussergewöhnliche Belastung absetzbar aber keineswegs der Unterhalt für s Kind/er.
Kinder werden sicherlich nicht nur von Luft und Liebe
groß - aber es sollte meiner Meinung nach hier nach dem Verfahren Leben und Leben lassen entschieden werden.
Ansonsten müsste man jedem jungen Mann einfach intensiv davon abraten jemals ein Kind in die Welt zu setzen - und das wo schon so wenig Kinder geboren werden ....
Was sagt ihr zu diesem Thema
Geschrieben von nise am 31.01.2012 um 14:22:
Die Piratenpartei hatte ja die Idee den Unterhalt generell über Steuergelder zu finanzieren - so dass jedes Kind das gleiche Geld bekommt ....
Harz IV-Kinder sind in der Hinsicht eh näse, weil ihr Bedarf nur bei 204 Euro liegt und das Kindergeld auch noch angerechnet wird. Zweiklassengelsellschaft fängt schon da an ....
Geschrieben von Sonni am 31.01.2012 um 15:19:
Wenn man diese Zahlen liest, fragt man sich, wie ein Mann es sich überhaupt noch "leisten" kann, sich zu trennen, wenn ein gemeinsames Kind da ist.
Ich finde das wirklich sehr übertrieben, was von den Vätern verlangt wird, wobei aber ihre Rechte immer weniger werden. Der Unterhalt sollte zumindest vom Einkommen des Vaters abhängen, damit auch dieser noch ein normales Leben führen kann. Sollte es zuwenig sein, müsste eben Vater Staat einspringen....
Geschrieben von nise am 03.02.2012 um 11:29:
Das Tragische, wenn das Einkommen des Vaters nicht ausreicht, wird durch die JA und die Gerichte ein fiktives Einkommen angedichtet, was die Väter verdienen könnten .... also bezahlen sie aus einem Einkommen, was sie gar nicht haben .(und aufgrund der gegebenen Arbeitsmarktsituation - hier zahlt doch fast keiner Tarif- auch nicht haben können)... fass einem nackten Mann in die Tasche ... dieses Kunststück schaffen JA und Gerichte ...
Väter haben sich gefälligst nach einem 2. und 3. Job umzusehen und wenn sie dann einen 18 Stunden Tag haben, wen interessierts. Wenn dann die Lohn/Kontopfändung einsetzt, weil der Vater nicht zahlen kann und auch keine zu verpfändenden Gegenstände vorhanden sind .. verlieren viele Ihren Job, das Kreditinstitut kündigt das Konto wegen fehlender Deckung ....Das die JA und Gerichte irgendwann einen toten Gaul reiten, weil die Väter pleite sind (selbst bei Privatinsolvenz läuft die Unterhaltsverpflichtung weiter) scheint bei Ihnen nicht angekommen zu sein. Im schlimmsten Fall, fällt dann der nichtzahlungsfähige Vater als Sozialhilfefall bis zu seinem Tod der Allgemeinheit zur Last und das Kind hatte unterm Strich trotzdem nichts von alle dem.
Wäre es nicht angemessen, die ganze Problematik noch mal neu zu überdenken und den Unterhalt den Verhältnissen von beiden Parteien anzupassen. Es ist doch auch verwunderlich, dass ein Kind das auf Sozialhilfe angewiesen ist also vom Staat ausgehalten wird, aufeinmal nicht so einen hohen ´Bedarf hat wie ein anderes Kind. Sind nicht alle Kinder gleich????
Geschrieben von Antipode am 03.02.2012 um 11:59:
Gerade auch im Hinblick auf die Machtlosigkeit des Mannes der Frau gegenüber was den Kinderwunsch angeht, ist dieser Zustand des Unterhalts äußerst fragwürdig. Natürlich will ich damit nicht sagen, dass eine Frau von gesetzwegen dazu gezwungen werden sollte, ein Kind auszutragen ....Gott behüte...ich will damit nur sagen, dass allein das schon mal keine schöne Sache ist. Ein Mann kann eben nicht verhindern, wenn ein von ihm gewünschtes Kind abgetrieben wird. Solche Fälle gibt es häufig und um das Seelenheil dieser Männer kümmert sich niemand.
Warum das Jugendamt mit Hilfe der Gerichte mit derart drakonischen Maßnahmen den Unterhalt fordert, ist mir auch nicht klar. Zumal es - auch in meinem Bekanntkreis - Fälle gibt, wo die Frau ein sehr gutes Verhältnis zum getrenntlebenden Mann hat und in einem Engpass auch gern einmal auf den Unterhalt verzichten würde.....aber nicht DARF! Wenn eine Hartz4 Empfängerin auf den Unterhalt verzichtet gibts richtig Ärger. Sie wird gezwungen Klage zu erheben,...gegen Jemanden, der ja doch zur Familie gehört. Ist das die Aufgabe des Jugendamtes? Sollten Eltern nicht eigentlich dazu ermutigt werden - ZUM WOHLE DES KINDES - das es nicht zum clinch kommt? Verkehrte Welt!
Geschrieben von webqueennow am 07.02.2012 um 11:23:
Ich finde, es gibt noch ein anderes, sehr massives Problem bei Scheidungen und Trennungen.
Am Anfang wurde ja von der Emanzipation gesprochen...in dem Sinne wollte ich auf die Jungen kommen, die nach der Scheidung häufig bei der Mutter bleiben. Somit haben die Jungen, keine klaren Männlichen Vorbilder, weil sie meistens nur von Frauen umgeben sind. Da gibt es die Schwestern, die Lehrerin oder Kindergärtnerin. Der Mann oder der Junge wird also nur von weiblichkeit umgeben. Das führt, so leid es mir tut, später zu massiven Problemen..
Geschrieben von smira am 17.02.2012 um 14:27:
Die Jungs holen sich die Vorbilder dann halt wo anders - aus dem Fernsehen z.B. .....
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