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Zum Ende der Seite springen Atom und Energiepolitik
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Nix
unregistriert
Enttäuschte Abrüstungshoffnungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

»Ein Nuklearkrieg wäre innerhalb eines Tages vorbei«

meint die die australische Kinderärztin und Friedensaktivistin Helen Caldicott und belegt dies durch erschreckende Fakten.

"Trotz diverser kleinerer Abrüstungsschritte gibt es derzeit in den Arsenalen der USA und Russlands rund 25 000 Wasserstoffbomben, von denen sind geschätzte 2500 direkt per Knopfdruck von jeder Seite innerhalb von nur drei Minuten einsatzfähig. ... Nichts hat sich also in den vergangenen Jahren verändert. Im Gegenteil: Es ist sogar schlimmer geworden."

Nach ihrer Einschätzung bedient auch die Politik von US-Präsident Obama vor allem die Interessen von Rüstungsgiganten wie Lockheed Martin, Boeing, Raytheon, Northrop Grumman und anderen.

"Die ökonomische Stärke der Rüstungskonzerne spiegelt sich wider in verharmlosenden Darstellungen durch sogenannte Experten in den Medien."

Quelle

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Nix: 25.04.2011 20:23.

25.04.2011 20:22
Lonicera
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Keine Abhängigkeit der BRD von Stromimporten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Mär von lebensnotwendigen Stromimporten aus dem Ausland infolge der AKW-Stilllegungen wurde durch das Satistische Bundesamt überzeugend widerlegt. Die BRD exportiert immer noch wesentlich mehr Strom ins Ausland als sie von dort importiert.

http://www.ausgestrahlt.de/presse/artike...keit-vom-a.html
22.09.2011 10:05
aennie aennie ist weiblich
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weiss ich auch schon seit längerer Zeit, wird aber leider immer wieder von den befürwortern zu felde geführt
22.09.2011 10:38 aennie ist offline E-Mail an aennie senden Beiträge von aennie suchen Nehmen Sie aennie in Ihre Freundesliste auf
nise nise ist weiblich
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Hier bei uns in der Region wird z.B. mehr ökologischer Strom produziert, als überhaupt notwendig ist = wer jetzt aber denkt, dass die Strompreise deshalb ja sinken müßten, der ist voll auf dem Holzweg motz
22.09.2011 11:33 nise ist offline Beiträge von nise suchen Nehmen Sie nise in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Ganz gewöhnliche Lobbyarbeit der Atomindustrie Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Atomlobby hat vor der Bundestagswahl 2009 durch Pro-Atomkraft-Beiträge in großen Zeitungen, Studien, Festvorträge prominenter Persönlichkeiten und Pressereisen für Journalisten massiv versucht, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und ein Kernenergie-freundliches Klima in Deutschland zu schaffen.
Union und FDP gewannen die Wahl 2009 und verlängerten genau vor einem Jahr die AKW-Laufzeiten.
Erst nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima nahmen sie diese Entscheidung wieder zurück und beschlossen einen Ausstieg bis zum Jahr 2022.

http://www.n-tv.de/politik/Lobbyarbeit-d...cle4647956.html
01.11.2011 12:30
Lonicera
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Windkraft ausgebootet Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Stimmungsmache gegen Ökostrom.
Umlage nutzt Netzbetreibern.
Atom- und Kohlestrom verdrängen erneuerbare Energien

http://www.jungewelt.de/2011/11-18/020.p...t%7Causgebootet
19.11.2011 11:44
Lonicera
unregistriert
Atomausstieg: Stand der Dinge Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Das Stänkern von FDP und Industrielobby gegen Solar- und Windkraft lenkt – gewollt oder nicht – von der Atomwirtschaft ab.
Nach der vor gut einem Jahr hastig über die Bühne gebrachten verbalen Kehrtwende herrscht in der breiten Öffentlichkeit der Eindruck vor, der Ausstieg sei vollzogen und das Abschalten des letzten AKW nur noch eine Frage der Zeit.
Doch dem ist mitnichten so. Neun Meiler sind weiter in Betrieb; der älteste, Grafenrheinfeld bei Schweinfurt, bereits seit 30 Jahren. Zusammen tragen sie noch rund ein Siebtel zur deutschen Stromversorgung bei. Der nächste wird 2015 abgeschaltet, die meisten laufen noch bis 2021 oder 2022 – wenn nichts dazwischenkommt, also die Energiekonzerne keine politische Mehrheit für den neuerlichen Ausstieg aus dem Ausstieg organisiert bekommen. ...

Nach einer letzte Woche vorzeitig bekannt gewordenen Studie der EU-Kommission müßten 25 Milliarden Euro in die Sicherheit der in der Union betriebenen AKW gesteckt werden. Das kam bei dem sogenannten Streßtest heraus, der nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima beschlossen worden war. ...

Derweil hat das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung den Beitrag der Atomkraft zum Klimaschutz näherungsweise errechnet. Er ist minimal, anders als oft behauptet. Mit einem Modell der globalen Energiewirtschaft haben die Wissenschaftler abgeschätzt, daß ein Ausstieg aus der Atomkraftnutzung bis 2050 die globale Wirtschaftsleistung um gerade einmal 0,2 Prozent vermindern würde.
Atomkraftwerke könnten ohne weiteres kurzfristig durch mehr Gaskraftwerke und mittelfristig durch den schnelleren Einsatz erneuerbarer Energieträger ersetzt werden."

http://www.jungewelt.de/2012/10-04/020.php
06.10.2012 11:23
Lonicera
unregistriert
Zum 18. UN-Klimagipfel in Doha (Katar) Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

schlägt sogar die Weltbank Alarm:

"... In ihrem jüngsten Klima-Bericht rief sie Regierungen weltweit dazu auf, die rund eine Billion Dollar (etwa 775 Milliarden Euro) umfassenden Subventionen für Kohle und andere fossile Brennstoffe in alternative Energien umzulenken.
Zugleich veröffentlicht die "taz" ein Arbeitspapier des Weltklimarates, wonach die politisch vereinbarte Begrenzung der Erwärmung auf zwei Grad kaum noch erreichbar sei.

Der Report basiert auf einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Organisation Climate Analytics in Berlin.
Demnach befindet sich die Welt auf einem Kurs, der schon bis Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte.
Die Auswirkungen wären dann für alle Länder spürbar.
Allerdings seien es die ärmsten Länder der Welt, die am meisten unter einem steigenden Meeresspiegel, Nahrungsmittelknappheit, Dürren und Unwettern zu leiden hätten. ...
Die durch die Erderwärmung verursachten Risiken liegen nach Angaben des PIK außerhalb der Erfahrung unserer Zivilisation: "Dazu zählen Hitzewellen, besonders in den Tropen, ein Hunderte Millionen Menschen betreffender Anstieg des Meeresspiegels und Missernten, welche die globale Ernährungssicherheit gefährden."
Der Meeresspiegel könnte nach Angaben der Forscher um bis zu 100 Zentimeter ansteigen - besonders vor Ländern wie den Philippinen, Mexiko und Indien. ...
Dafür hätten Hunderte Klimawissenschaftler den aktuellen Stand der Forschung zusammengetragen.
Demnach schmelzen die Eisflächen schneller als bislang angenommen, und der Meeresspiegel steigt höher. ...
Die Landpflanzen und Böden speichern weniger Kohlendioxid als gehofft, und die Meere versauern schneller.

"Der einzige Weg ... ist ein Bruch mit den vom Zeitalter fossiler Brennstoffe geprägten Mustern von Produktion und Konsum", sagte PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber. ... "

http://www.n-tv.de/politik/Weltbank-schl...cle7794051.html
19.11.2012 13:57
Lonicera
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Prima Klima in Katar Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Ich gratuliere Sebastian Vettel sehr herzlich zum Gewinn des Weltmeistertitels", sagte die Kanzlerin fröhlich.
Beinähe hätte sie noch ein kerniges "brrm, brrm" hinterhergeschickt.
Zeitgleich zum Weltklimagipfel in Katar ist dieser Glückwunsch nur angemessen: Vettels Auto braucht auf 100 Kilometer gerade mal 70 Liter, was bei einer Höchstgeschwindigkeit von 350 Stundenkilometern wirklich sparsam ist.
Auch das Prinzip der Formel-1-Fortbewegung - stundenlang im Kreis drehen und nicht Vorwärtskommen - entspricht dem Charakter der Klimakonferenzen.

Ob das Emirat Katar wegen seines weltweit größten Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlendioxid als Tagungsort ausgewählt wurde oder weil dort die Menschenrechte so interessant geregelt sind - in der Katar-Diktatur kann Gotteslästerung mit sieben Jahren Gefängnis bestraft werden, Homosexualität kostet nur fünf Jahre - weiß man nicht so genau.

Viele Teilnehmer sind schon froh, dass die Konferenz nicht in der Nachbardiktatur des Emirates Bahrein stattfindet. Zwar hatte dort unser Sebastian jüngst auch einen Formel-1-Titel errungen, aber das war nur möglich, nachdem deutschen Panzer aus Saudi Arabien in Bahrein Ruhe und Ordnung wiederhergestellt hatten: Die Bevölkerung hatte demokratische Reformen verlangt, das ging natürlich zu weit.

Die hohe Panzerdichte in Katar und Umgebung - sowohl in Katar als auch im benachbarten Saudi Arabien sind jede Menge deutsche Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 geparkt - könnte ein weiterer Grund dafür sein, die Klimakonferenz in der Hauptstadt Doha auszurichten: Der Leopard 2 gehört mit seinen 410 Litern auf 100 Kilometer zu den echten Spritsparern unter den Panzern.
Auch wenn der Bundesumweltminister in Vorbereitung der Konferenz warnte: "Das aktuelle Tempo des internationalen Klimaschutzes ist absolut unzureichend, um das angestrebte Zwei-Grad-Ziel tatsächlich zu erreichen", wissen doch alle Kenner, dass zumindest unser Panzer jenes Tempo entwickelt, das für ein gutes Gefecht nötig ist.
Als sich Angela Merkel noch Klimakanzlerin nannte, hat sie sicher die ökologischen Parameter bei der Panzerherstellug durchgesetzt.

Seit Merkel sich zur Autokanzlerin entwickelt hat - ihre Abwrack-Prämie hatte nicht nur den Automobilumsatz sondern auch die CO2-Werte ordentlich stabilisiert - tut sie alles, um die deutsche Autoindustrie mit dem Klima zu versöhnen.
Ihr Mann für Umweltfragen in Brüssel, Günther Oettinger, hatte im Vorfeld der Klimakonferenz in seinem Brief an den VW-Chef klar formuliert, dass nun "die Belastung der Industrie vermindert" werde.
Denn die wenigen deutschen Elektro-Autos kann die Industrie in ihrer Umweltbilanz mehrfach aufführen und kommt so zu sauberen Traumwerten, die zwar nicht die Belastung des Klimas, aber eben jene der Industrie deutlich verringern.

Während die Polkappen stärker abschmelzen, der Meeresspiegel weiter steigt und die Wirbelstürme an Häufigkeit und Intensität zunehmen, preist Angela Merkel die "fabelhafte Nervenstärke" von Sebastian Vettel.
Der Sponsor des Rennfahrers - Hersteller jenes Bonbonwassers namens Red Bull, das sich als Energy-Drink ausgibt - wird Vettels mentale Verfassung sicher auf sein Getränk zurückführen.

Nervenstärke braucht man angesichts der drohenden Umweltkatastrophen wenn man, wie die Kanzlerin, im Wesentlichen ein "Weiter-So" praktiziert.

Das Zwei-Grad-Ziel muss dringend fallen gelassen werden", forderte Oliver Geden, der Klimapolitik-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, in Vorbereitung des Weltklimagipfels.
Die Stiftung, eigentlich ein Denk-Tank für die Außen- und Militärpolitik der Bundesregierung, hat erheblichen Einfluss auf die Politik der Bundesrepublik.
Auch wegen solcher Reduzierungs-Vorhaben werden die rund 15.000 Teilnehmer in Katar im Wesentlichen heiße Luft produzieren.
Das wird nur von denen als prima Beitrag zur Besserung des Klimas angesehen werden, die ernsthaft glauben, dass Red Bull Flügel verleiht.

Autor: U. Gellermann
http://www.rationalgalerie.de/
27.11.2012 12:54
Lonicera
unregistriert
Bohrpause bis zur Wahl Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Der Salzstock Gorleben soll zunächst nicht weiter auf seine Tauglichkeit als atomares Endlager hin erkundet werden. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) verkündete am Freitag in Berlin einen vorübergehenden Stopp der Erkundungsarbeiten.
Dieser solle zumindest bis zur Bundestagswahl im kommenden Jahr gelten, »und ich hoffe, darüber hinaus«, so der Minister. ..."

Weiterlesen unter
http://www.jungewelt.de/2012/12-01/031.php
01.12.2012 11:13
Lonicera
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BRD fällt zurück Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Energiewende gerät ins Stocken, bei der Energieeffizienz tut sich wenig: Deutschland fällt im aktuellen Klimaschutz-Index der Umweltorganisation Germanwatch zurück.
Fortschritte macht dagegen China, die Experten sprechen von "Lichtblicken".

Weiterlesen unter
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...b-a-870288.html
03.12.2012 09:20
Lonicera
unregistriert
Rhetorik der Selbsttäuschung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Beim Klimagipfel in Doha arbeitet der diplomatische Reparaturtrupp nur noch daran, den Verhandlungsmodus nicht abreißen zu lassen. Schön, dass wir geredet haben, heißt es nach jedem Klima-Gipfel im Herbst.
Das Haus brennt. Aber die Eigentümer-Gemeinschaft diskutiert, wie man am besten löscht, wer damit anfängt und aus welcher Kasse das Löschwasser bezahlt wird. Das war der Klimagipfel von Doha. Wenn es nicht um die Erde ginge, man müsste über die Konferenz als Farce lachen. Die Verhandler haben die letzte Nacht durchgemacht und einen Tag drangehängt, um doch noch einen Kompromiss zusammenzuschustern. Das Ergebnis ist schwach. Dem Weltklima, das derzeit durch beschleunigt ansteigende Treibhausgas-Frachten destabilisiert wird, hilft das alles nicht. ..."

Weiterlesen unter
http://www.fr-online.de/meinung/leitarti...irstTeaser.html
10.12.2012 09:52
Lonicera
unregistriert
Völlig unzureichend Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Von Wolfgang Pomrehn

"Die diesjährige UN-Klimakonferenz ist zu Ende, und ihr Ergebnis läßt sich je nach Gemütslage entweder als Scheitern interpretieren, wie es Beobachter der Linkspartei machen, oder auch als winziger, viel zu zaghafter Fortschritt. Je nach Sichtweise ist das Glas entweder zu 95 Prozent leer oder zu fünf Prozent gefüllt. Der Verhandlungsprozeß geht immerhin weiter, der Eklat ist wieder einmal um Haaresbreite vermieden, und das Kyoto-Protokoll wird bis 2020 verlängert. Damit ist zumindest dafür gesorgt, daß es auch in den nächsten sieben Jahren einen rechtsverbindlichen Klimaschutzvertrag geben wird.

Aber was in diesem steht, ist völlig unzureichend. Noch hätte die Menschheit die Chance, die globale Erwärmung auf zwei Grad zu begrenzen – ein Wert übrigens, der von Ländern wie Bolivien oder Fidschi mit gutem Grund als zu hoch angesehen wird –, doch dafür müßten die globalen Emissionen bis 2020 um rund 15 Prozent gesenkt werden. Danach sieht es allerdings im Augenblick nicht aus, denn Kyoto II wird nicht einmal einen Prozentpunkt dazu beitragen. Ansonsten beharren die Länder des Südens weiter – völlig zu recht – darauf, ihre Wirtschaft zu entwickeln, während die Industriestaaten sich ebenso beständig weigern, ihre Emissionen so rasch zu senken, daß sowohl Entwicklung als auch Klimaschutz möglich ist. Das geht nun schon seit über 20 Jahren so.

Die Motive für diese nachhaltige Blockade sind so banal wie die Folgen brutal: Treibhausgase entstehen vor allem beim Verbrennen von Kohle und Erdölprodukten, und mit diesen sind mächtige Interessen verbunden. Seien es die Öl- und Autokonzerne in den USA oder die Stromgiganten hierzulande: Alle zetern und zerren sie, um den längst überfälligen Umbau der Energieversorgung zu verhindern oder zumindest zu verzögern.

Natürlich wird derlei selten offen ausgesprochen. Hierzulande gehört es vielmehr trotz allen Bemühens, Sonnen- und Windenergie auszubremsen, immer noch zum guten Ton, dem Klimaschutz das Wort zu reden. Daher hat es nicht an blumigen Formulierungen gefehlt, die das Ergebnis beschönigen. Bundesumweltminister und Merkel-Intimus Peter Altmaier sprach davon, daß in Doha »das Tor in die Zukunft des internationalen Klimaschutzes geöffnet wurde«. Ausgerechnet Altmaier, der zu spät anreiste, seine vollmundigen Versprechen nicht einhielt und dessen Staatssekretärin Katherina Reiche die EU-Verhandlungsposition in Doha sozusagen vor laufender Kamera sabotierte.

Derweil ist der Klimawandel längst in vollem Gange. Seien es die verheerenden Waldbrände in Rußland im Sommer 2010, die anhaltend schwere Dürre im Getreidegürtel der USA oder zuletzt der schwere Taifun »Bopha«, der vergangene Woche den Süden der Philippinen verheerte und Hunderte Menschen tötete: Die Natur spart nicht mit Hinweisen darauf, was uns in einer wärmeren Welt blühen wird."

http://www.jungewelt.de/2012/12-10/023.php
10.12.2012 14:40
Lonicera
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Pro E.on und Co. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Altmaier will Energiewende ausbremsen

Lesen unter
http://www.jungewelt.de/2013/01-30/007.php
30.01.2013 08:55
BerndBoy
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Contra Atomstrom Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

also ich bin der meinung, dass wenn die politiker es nur wollten wir schon in max. 5 jahren ohne atom strom auskommen könnten... man siehe freie flächen in russland und den USA für vielleicht wind energie oder die wüsten für sonnenenergie

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Ich weiß, dass ich nichts weiß.
19.02.2013 16:50 BerndBoy ist offline E-Mail an BerndBoy senden Beiträge von BerndBoy suchen Nehmen Sie BerndBoy in Ihre Freundesliste auf
freemichael
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Hallo


ich denke das man weltweit ohne Atomstrom auskommen könnte, dazu müssten aber die Menschen dieser Erde sich erst einmal als Bewohner dieses Planeten sehen und nicht als Deutsche, Franzose usw.

Viele grüße
26.03.2013 09:25 freemichael ist offline E-Mail an freemichael senden Beiträge von freemichael suchen Nehmen Sie freemichael in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Endlagersuche Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturen/kari_20130517_Endlager_kol.
gif
21.05.2013 09:01
Lonicera
unregistriert
Kein deutsches Atomkraftwerk hält einen Flugzeugabsturz aus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der ehemalige Technikexperte der Atomaufsicht spricht aus, was ohnehin alle wissen: Die Atomkraftwerke können nicht mehr als einen Absturz einer mittelgroßen Militärmaschine abfangen. Der Absturz eines großen Verkehrsflugzeugs könnte eine Kernschmelze auslösen.

Mitte Juni hat das Oberverwaltungsgericht Schleswig die Betriebserlaubnis für das Atommüll-Zwischenlager Brunsbüttel kassiert. Bei der Genehmigung seien die Risiken beim Absturz von großen Flugzeugen nicht ausreichend berücksichtigt worden, hieß es in der mündlichen Begründung.
Nun stellt ein Gutachten im Auftrag des Anti-Atom-Netzwerks „Ausgestrahlt“ fest: Kein deutsches Atomkraftwerk ist gegen den Absturz auch nur mittelgroßer Flugzeuge ausgelegt.
Weil es kaum Nachrüstungsmöglichkeiten gebe, sei die Abschaltung der Reaktoren geboten.
Verfasst hat die Studie der pensionierte Ministerialdirigent Dieter Majer. Der Ingenieur war der ranghöchste Technikexperte der Atomaufsicht. ...
Ein Flugzeugabsturz auf ein Akw könne durch einen Unfall geschehen, aber auch gezielt durch einen Terroranschlag herbeigeführt werden, schreibt Majer in dem Gutachten. Alle deutschen Atomkraftwerke lägen unterhalb der Flugrouten von Militärmaschinen wie zivilen Flugzeugen. Ein Terrorangriff mit Flugzeugen werde spätestens seit den Anschlägen auf das New Yorker World Trade Center von Sicherheitsexperten nicht mehr ausgeschlossen. ..."

Lesen unter
http://www.tagesspiegel.de/politik/atoms...us/8478342.html
10.07.2013 18:39
Lonicera
unregistriert
Am meisten ist immer noch nicht genug Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

AKWs werden von allen Energieträgern nach wie vor am höchsten gefördert.
Jetzt sollen neue Hilfen dazukommen.


" ... Von Energiewende ist in den Köpfen der Verantwortlichen in Brüssel anscheinend keine Spur. ...
Nach den eigenen Zahlen der Kommission liegt die Höhe staatlicher Fördermittel für Europas Atombranche höher als die gesamten Zuschüsse für Ökoenergie...."

Lesen unter
http://www.heise.de/tp/blogs/2/154687
25.07.2013 11:17
Lonicera
unregistriert
CO2-Emissionen: Zu viel Kohle Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Kohlekraftwerke verdrängen die klimafreundlicheren Gaskraftwerke. Treibhausgasemissionen der deutschen Energiewirtschaft steigen

"Trotz des wachsenden Beitrags der erneuerbaren Energieträger laufen die deutschen Kohlekraftwerke auf Hochtouren. Der Branchen-Informationsdienste IWR berichtet unter Berufung auf den Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft, dass die Kohlestromproduktion im ersten Halbjahr 2013 um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt hat. Damit dürften auch die CO2-Emissionen der Energiewirtschaft, die bereits im letzten Jahr kräftig gestiegen waren, weiter zugenommen haben. ..."

Weiterlesen unter
http://www.heise.de/tp/blogs/2/154694
26.07.2013 11:04
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