|
|
|
 |
Von Demokratie weit und breit nichts zu sehen |
Lonicera

Foren Gott
 

Dabei seit: 29.11.2009
Beiträge: 22.576
Level: 56 [?]
Erfahrungspunkte: 28.674.864
Nächster Level: 30.430.899
 |
|
|
28.01.2012 12:07 |
|
|
Thorsten01
Foren Gott
 

Dabei seit: 28.06.2007
Beiträge: 2.998
Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.459.453
Nächster Level: 7.172.237
 |
|
|
28.01.2012 18:01 |
|
|
Lonicera

Foren Gott
 

Dabei seit: 29.11.2009
Beiträge: 22.576
Level: 56 [?]
Erfahrungspunkte: 28.674.864
Nächster Level: 30.430.899
Themenstarter
 |
|
Wo wir gerade von Demkokratie reden ...
An diesem Sonnabend jährt sich zum 40. Mal die Sitzung, auf der die bundesdeutschen Ministerpräsidenten unter Vorsitz des damaligen Kanzlers Willy Brandt (SPD) den sogenannten Radikalenerlaß verabschiedeten.
Dazu ein bewegendes Gespräch mit Silvia Gingold, Tochter zweier antifaschistischer Widerstandskämpfer, über Berufsverbote, die antikommunistische BRD-Staatsdoktrin und die Verfolgung von antifaschistischen Widerstandskämpfern.
Diese bundesdeutsche Praxis war in ganz Europa ohne Beispiel.
Denn
"Im Geschichtsbewußtsein vieler europäi scher Völker leben die Résistance und das Wissen über die unbeschreiblichen Opfer der Kommunisten als die Haupt organisatoren des Widerstands weiter. ..."
Dagegen galt
"... der 8. Mai ... in der Bundesrepublik lange als Tag der Niederlage, zu der die Kommunisten im Bewußtsein vieler beigetragen haben.
Sie galten als Vaterlandsverräter, die gegen Deutschland kämpften.
Dieser tief verwurzelte Antikommunismus, der nahtlos zur Staatsdoktrin der Bundesrepublik gemacht und durch die Massenmedien in den Köpfen auch der nachfolgenden Generation weiter verankert wurde, hat aus den »Volksfeinden« von damals »Verfassungsfeinde« von heute gemacht."
http://www.jungewelt.de/2012/01-28/001.php
Und dem Anschluss der DDR an die BRD folgte sogar die breiteste Berufsverbotswelle seit dem Faschismus.
"Einen Berufsverbotsexzeß gab es in Ostdeutschland nach 1990, als z.B. allein an den dortigen Hochschulen von etwa 200.000 Mitarbeitern 60 Prozent entlassen wurden, zum größten Teil ohne Chance auf Ausübung ihres Berufs.
Das Berufsverbot hieß jetzt »Abgewickelt«.
Obwohl diese Diskriminierung Ostdeutscher bis heute anhält und obwohl der Wirtschafts- und Sozialrat der UNO erst 2011 erneut die Bundesregierun deswegen scharf kritisiert hat, leugnen die Verantwortlichen den Tatbestand selbst."
http://www.jungewelt.de/2012/01-28/004.p...en%7Cben%F6tigt
__________________
Entweder die Menschheit findet doch noch Wege in eine friedliche, gerechte, solidarische Zukunft, oder sie hat keine mehr
|
|
28.01.2012 19:22 |
|
|
|
|
|
 |
|