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... Deutsche Sportlotterie - Folge 2:

"Nach der massiven Kritik von Diskus-Weltmeister Robert Harting haben die führenden Köpfe des Sports ihre Positionen zur geplanten Einführung der Deutschen Sportlotterie (DSL) ausgetauscht. Bei einem Spitzengespräch am Donnerstag diskutierten DOSB-Präsident Alfons Hörmann, DOSB-Generaldirektor Michael Vesper, Sporthilfe-Vorstandschef Michael Ilgner und Aufsichtsratschef Werner E. Klatten mit Sportlotterie-Geschäftsführer Gerald Wagener über das von Harting initiierte Projekt.

Wagener begrüßte die professionelle Einstellung des DOSB und sicherte zu, aus Sicht der Sportlotterie keine Frage ungeklärt zu lassen. [...]"


http://www.faz.net/aktuell/sport/nach-ha...e-12891639.html

Also, es geht doch!

"11.04.2014 - Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe, hat den Vorsitz der Deutschen Sportlotterie (DSL) übernommen. [...]"

http://www.handelsblatt.com/allgemein-il...ie/9751820.html

Zu Dr. Michael Ilgner: "[...] Ilgner, der an der Technischen Hochschule Karlsruhe als Wirtschaftsingenieur promovierte, sammelte zunächst praktische Vertriebs- und Marketingerfahrungen im In- und Ausland, unter anderem bei Nokia und Campana & Schott. Seit 1999 arbeitet er bei Booz Allen Hamilton. Dort rückte er 2003 in die Geschäftsleitung auf. Gleich mehrfach ist Ilgner mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe verbunden. Als Mitglied der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft zählte der Olympiateilnehmer von 1996 acht Jahre lang (1990-1997) zu den von der Sporthilfe geförderten deutschen Elite-Sportlern. Mit dem deutschen Team gewann er bei den Europameisterschaften 1995 in Wien die Bronzemedaille. Für seine erfolgreiche Verbindung von sportlicher und beruflicher Karriere wurde Ilgner 2003 mit dem Sportpreis des bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. [...]"

Apropos 500 Mio. € Lottogelder für die Sportförderung:

"[...] Teile des DOSB und der Lottoverbände sehen in der neuen Lotterie ein Konkurrenzgeschäft zum staatlichen Lotto, das vor allem den deutschen Breitensport mit jährlich rund 500 Millionen Euro unterstützt. Für die Förderung der Spitzenathleten sind aus dem Lottogeld die knapp 16 Millionen Euro wichtig, die der DOSB von der Glücksspirale erhält. Von dieser Summe gehen 25 Prozent (vier Millionen Euro) an die Stiftung Deutsche Sporthilfe, die damit die Spitzenathleten fördert. "Ein A-Kader-Athlet kann so nur mit rund 620 Euro gefördert werden. [...]"

http://www.sportal.de/robert-harting-kri...040836651000000

Von 500 Mio. Euro 4 Mio. für A-Kader-Athleten = 0,8 %!!! Und zum Schluss ein durchaus lesenswerter Kommentar:

"Dass Robert Harting einer ist, der deutliche Worte schätzt, ist bekannt. Die braucht es auch, um sich im Funktionärsdickicht des deutschen Hochleistungssports Gehör zu verschaffen. Dem Deutschen Olympischen Sportbund mafiöse Strukturen zu unterstellen, ist allerdings ein starkes Stück. Andererseits scheinen einige Funktionäre im Sport weniger um den Sport als um ihre Macht bemüht. Die Idee des Diskus-Olympiasiegers, mit einer neuen Sportlotterie die finanziell nicht auf Rosen gebetteten deutschen Hochleistungssportler zu unterstützen, fand jedenfalls positive Resonanz. Harting wartet aber weiter auf eine Lizenz. Und das liegt daran, dass der Dachverband des deutschen Sports und der Toto-Lotto-Block die Glückspiel-Konkurrenz fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Nun drohen beide Seiten mit juristischen Schritten, anstatt sich auf die Sache zu konzentrieren. Hartings Idee ist unstrittig gut, der deutsche Hochleistungssport braucht dringend mehr Geld. Wo bitte ist das Problem?"

http://gea.de/sport/weitere+sportarten/i...ort.3649271.htm

Morgen einige Details über die Sportlotterie selbst.


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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11.04.2014 22:26 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... solange der Deutschen Sportlotterie keine Lizenz erteilt wird, versuche ich nach Möglichkeiten nur über die positiven Dinge dieser Idee zu schreiben. Das habe ich mir vorgenommen und werde mich daran halten. Fangen wir an mit der Zielgruppe, die durch eine Studie als potenzielle Kundschaft ermittelt wurde:

"[...] Eine Studie mit 5.000 Teilnehmern habe ergeben, dass potentielle Teilnehmer der Deutschen Sportlotterie höher gebildet seien als der Durchschnitt und ein höheres Nettoeinkommen haben. 86 Prozent von ihnen spielen gar kein Lotto. Sie würden spielen, um den Sport zu fördern. Durch das Gefühl, mit dem Los etwas Gutes zu tun, würden sie langfristig motiviert. [...]"

http://www.zeit.de/sport/2013-10/robert-...rderung/seite-2

Damit wäre die Befürchtung der Lottobosse - "die Sportlotterie will uns Kunden klauen" - weitgehend als unbegründet einzustufen. Hinzu kommt die Tatsache, dass man bei einem Spielformat mit bunten Ringen und Medaillen keine Geburtstagszahlen ankreuzen kann:

"[...] Der Tipper muss sich in drei Kategorien festlegen. Erst bestimmt er die Reihenfolge der olympischen Farben (blau, grün, gelb, rot, schwarz). Dann entscheidet er sich für eine von je 15 olympischen Sommer- und Wintersportarten. Am Ende wählt er eine Medaille aus, also Gold, Silber oder Bronze. [...]"

http://www.zeit.de/sport/2013-10/robert-...rderung/seite-2

Und der Gewinn einer lebenslangen Rente - wie bei der Glücksspirale - ist auch nicht vorgesehen. Über die mathematisch-finanziellen Feinheiten kann man in der "Bild am Sonntag" vom 12.10.2013 einiges finden:

"Das Konzept funktioniert ganz einfach: Für 2,50 Euro Einsatz im Internet einen Tippschein ausfüllen und bis zu 250.000 Euro gewinnen – jede Woche. [...] Die Verteilung: Von jedem Euro, der reinkommt, gehen mindestens 30 Cent an die Sportler. 40 Cent wandern in den Topf, aus dem die Gewinne ausgeschüttet werden. 17 Prozent sind Steuern. Der Rest Verwaltung. Harting selbst arbeitet unentgeltlich. [...]
Harting: „Beim normalen Lotto liegt die Gewinn-Chance bei 1 zu 14 Millionen. Bei der Sportlotterie ist sie zehnmal höher: 1 zu 1,4 Millionen.“


http://www.bild.de/sport/mehr-sport/robe...47130.bild.html

Soooo rosig sind die Gewinnchancen zwar nicht, aber der Vergleich sowohl mit dem alten als auch neuen Lotto 6aus49 kann sich sehen lassen. Hierzu berechnen wir den finanziellen "Aufwand" der Spieler pro 1 € des 250.000 € hohen Hauptgewinns bei der Deutschen Sportlotterie:

1,4 Mio. (Chance 1 zu) x 2,50 € = 3,5 Mio. €
3,5 Mio. € : 250.000 = 14 €

Und jetzt errechnen wir dasselbe für den "alten" Fünfer mit der Zusatzzahl im Wert von 43.699,43 € mit der Gewinnwahrscheinlichkeit von 1 zu 2.330,636:

2.330.636 (Chance 1 zu) x 0,75 € = 1.747.977 €
1.747.977 € : 43.699,43 = 39,99 €

und für den "neuen" Fünfer mit der Superzahl im Wert von 10.022,00 € mit der Gewinnwahrscheinlichkeit von 1 zu 542.008,37:

542.008,37 (Chance 1 zu) x 1 € = 542.008,37 €
542.008,37 € : 10.022,00 = 54,08 €

Jetzt bleibt es abzuwarten, wie der genaue Gewinnplan der Deutschen Sportlotterie aussehen wird.


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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12.04.2014 23:34 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... am 26.02.2014 schrieb ich:

Zitat:
[...] Bevor die Staatsgewalten das Ergebnis der heutigen Lottoziehung besiegeln, schauen wir uns die aktualisierten Gewinnquoten für 6 Richtige beim Lotto am Samstag:

04.01.2014 - 1 x 6 Richtige: 2.037.646,00 €
11.01.2014 - 5 x 6 Richtige: __622.245,00 €
18.01.2014 - 4 x 6 Richtige: __546.277,40 €
25.01.2014 - 1 x 6 Richtige: 2.341.995,40 €
01.02.2014 - 2 x 6 Richtige: 1.025.004,60 €
08.02.2014 - 2 x 6 Richtige: 1.024.323,10 €
15.02.2014 - 3 x 6 Richtige: 1.122.038,00 €
22.02.2014 - 1 x 6 Richtige: 2.210.497,40 €

(theoretische Gewinnquote im Mittel: 574.596,50 €)

Jetzt gibt es für die Zufallsmathematiker zwei Möglichkeiten von der stark erhöhten Gewinnquote runterzukommen. Entweder zaubert man aus der Trickkiste eine pfiffige Gewinnzahlenkombination, die für 14-15 Sechser auf einmal sorgt und die "Produktion" der Lottomillionäre kann danach fortgeführt werden, oder es kommt eine ganze Reihe von Samstagsziehungen, mit unterdurchschnittlichen Gewinnquoten für 6 Richtige, die aber viel Zeit in Anspruch nimmt und keinen Lottomillionär hervorbringt. [...]


https://www.rhein-zeitung.de/forum/showt...7666#post117666

Alle bisherigen 15 Ziehungen 2014 sehen so aus:

04.01.2014 - 1 x 6 Richtige: 2.037.646,00 €
11.01.2014 - 5 x 6 Richtige: __622.245,00 €
18.01.2014 - 4 x 6 Richtige: __546.277,40 €
25.01.2014 - 1 x 6 Richtige: 2.341.995,40 €
01.02.2014 - 2 x 6 Richtige: 1.025.004,60 €
08.02.2014 - 2 x 6 Richtige: 1.024.323,10 €
15.02.2014 - 3 x 6 Richtige: 1.122.038,00 €
22.02.2014 - 1 x 6 Richtige: 2.210.497,40 €
01.03.2014 - 14 x 6 Richtige: __181.774,80 €
08.03.2014 - _4 x 6 Richtige: __501.614,90 €
15.03.2014 - 17 x 6 Richtige: __119.974,60 €
22.03.2014 - _0 x 6 Richtige: 1.920.621,20 € ging in die Gewinnkl. 1
29.03.2014 - 12 x 6 Richtige: __157.633,40 €
05.04.2014 - _2 x 6 Richtige: 1.088.804,20 €
12.04.2014 - _2 x 6 Richtige: 1.377.722,20 €

Das heißt: nach kurzer Unterbrechung (wir hatten ja den Rekordjackpot von 57 Mio. € bei der "RFID-Chips-Lotterie) schaltete LOTTO zurück auf "Wir machen Millionäre"-Modus um.

Manch potentieller Spieler der zukünftigen Deutschen Sportlotterie (das sind die mit der höheren Bildung) erinnert sich bestimmt an die Gauß'sche Glockenkurve. Und obwohl auf den ersten Blick nicht bzw. kaum erkennbar, die Zufallsmathematiker von LOTTO "arbeiten" jetzt daran, den Gewinnquoten für 6 Richtige beim Lotto am Samstag die Züge der sog. Normalverteilung zu verleihen und die charakteristische Glocke entstehen zu lassen. Sie machen das allerdings nicht wie Mathematiker, sondern richtige "Baumeister". Zuerst wurde ein solides Fundament generiert, also das, was man in der Gauß'schen Glockenkurve normalerweise ganz unten findet - die Extremwerte. Erst danach wird die "Kuppel" mit Gewinnquoten nahe der Mittelwerte gebaut - oder auch nicht. Warum diese Skepsis? Tja, wenn sogar einem der "Hofpoeten" von WestLotto: Axel Weber, nix besseres einfällt als die nicht endenden Lotto-Phänomene mit Wunder zu erklären:

"Lotto informiert: Wunderbare Trefferquote: Schon wieder Lotto-Jackpot abgeräumt
[...] Nachdem gerade erst letzte Woche zwei NRW-Lottospieler im Kreis Soest „das große Los gezogen hatten“, hat am vergangenen Samstag erneut ein Nordrhein-Westfale das richtige Gespür für die Gewinnzahlen gehabt [...]
„Damit können wir in diesem Jahr schon den elften Lotto-Neumillionär in NRW verzeichnen. Das ist ein ziemlich guter Schnitt“, freut sich WestLotto-Pressesprecher Axel Weber. „In den Kreis Mettmann geht 2014 nun das zweite Mal eine Millionensumme an einen glücklichen Lottospieler.“ Ein wundervoller Volltreffer!

Und wie sagte der englische Buchautor und Journalist Gilbert Keith Chersterton einst: „Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen“ [...]"


http://www.isa-guide.de/isa-gaming/articles/110941.html


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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15.04.2014 00:14 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... noch drei Wochen und dann ist ein ganzes Jahr um, nachdem Lotto 6aus49 signifikant teuer wurde und die neue "Immerhin-5-Euro"-Gewinnklasse das Geschäft beleben sollte. Die Anzahl gespielter Lottotipps sank um ca. 20 % und von der 33prozentigen Preiserhöhung blieben knapp über 10 % als Umsatzzuwachs übrig. Psychologisch bzw. optisch war es für LOTTO wichtig, dass besonders beim Lotto am Samstag die 4 als erste Ziffer des Gesamtspieleinsatzes ein für alle Mal verschwindet und die Kundschaft nur Umsätze von 50 Mio. aufwärts zu sehen bekommt. Und dies ist LOTTO mehr oder weniger gelungen. Ich erinnere mich lediglich an eine Ziehung im Sommer letzten Jahres (Urlaubs- und Ferienzeit), bei der nur 49 Mio.-€-und-noch-etwas eingespielt wurden. Wenn man zu den oben genannten "Neuerungen" die massiv verstärkte Werbung sowie mehrere private Lottovermittler rechnet, dann könnte man erwartet, dass das Erreichen der "50 Mio. Plus" beim Umsatz am Samstag kein Problem mehr sein sollte. Denkste!

Bei der letzten Ausspielung am Samstag gab es zwar 50,3 Mio. € in der Lottokasse, aber nur, weil eine Woche davor - am 05.04.2014 - das mit den nicht abgeholten Gewinnen subventionierte "Lotto Super Ding" in NRW veranstaltet wurde und für einen ansehnlichen Umsatz von über 57 Mio. € sorgte. Das heißt, Lotto-Spieleinsätze am Samstag unter 50 Mio. Euro werden immer realistischer. Und die nächste Ziehung findet direkt nach dem Karfreitag bzw. einen Tag vor Ostersonntag statt, was normalerweise zu weiteren Umsatzeinbußen führen müsste, weil viele von den finanziell besser gestellten Lottospielern verreisen. Um dieser unerfreulichen Entwicklung entgegenzuwirken, sorgte der DLTB vor und plante für den Samstag 19.04.2014 ein weiteres "Lotto Super Ding" ein - diesmal in Hessen (Dat "Ding" ist schon ausverkauft, also keine Werbung meinerseits, sondern nur als Info):

"[...] Auch an Ostern bietet das LOTTO-SuperDING plus wieder 112 Chancen auf den Millionengewinn. Doch was ist das "SuperDING plus" genau? Mit dem SuperDINGplus-Paket spielen Sie 4x das Vollsystem 6aus8, also insgesamt 112 LOTTO-Einzeltipps. Das besondere dabei: Ein Garantiegewinn von 70 Euro je SuperDING plus!

Inklusive Bearbeitungsgebühr kostet das SuperDING plus 140 Euro.

Ab dem 31. März 2014 ist das SuperDING plus in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen oder online erhältlich. [...]"


http://hukd.mydealz.de/deals/lotto-super...%C3%BCck-336793

Im Forum der Lottostrategen werden diese "Lotto Super Dinge" regelmäßig gespielt:

http://www.lotto-totostrategen.de/board.php?boardid=73&sid=

Wer die bei diesen Sonderaktionen von Lottostrategen erzielten Gewinne beobachtet, der stellt fest, dass besonders die vom Zufallszahlengenerator erzeugte Tipps "leicht" bevorzugt behandelt werden und Trefferquoten über der statistischen Erwartung liefern - aber nur auf Kleingewinne begrenzt. Von einem Sechser, der mit einem "Super-Ding-Schein" getroffen wurde, habe ich noch nie gehört, obwohl WestLotto, Lotto Hessen und Lotto BW (LOTTO-DING BW) dies seit einigen Jahren anbieten und die Zahl der jeweils gespielten Tipps einige Millionen Stück erreicht. Vielleicht klappt es diesmal in Hessen! Dann könnte auch Lotto Hessen den 134 kg schweren Apologeten der katholischen Kirche Gilbert Keith Chesterton zitieren:

„Das Wunderbarste an den Wundern ist, dass sie manchmal wirklich geschehen“


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... wenn man vom Teufel spricht! Anlässlich des dubiosen Gewinns von 57,3 Mio. Euro im finnischen Städtchen Toijala bei der "RFID-Chips-Lotterie"-Eurojackpot erwähnte ich ohne irgendwelche Hintergedanken den sog. Gewinnbetreuer von WestLotto. Und heute erreichte mich diese höchst unerfreuliche Nachricht:

"Verzockte Privatbank Merck Finck sechs Millionen Lotto-Gewinn?

[...] Etwa sechs Millionen Euro hatte Rolf F. im Lotto gewonnen und entschied sich für wahrscheinlich einen der besten Verwendungszwecke: Das Geld anlegen. Auf die Empfehlung der Privatbank Merck Finck investierte er jedoch nicht in sichere Anlagemodelle, sondern setzte das gesamte Geld auf eine hochriskante Anlage. Die Bank verzockte sich und verlor den gesamten Lotto-Gewinn. Nur zog Rolf F. vor das zuständige Gericht und fordert Schadensersatz.

In dem Prozess sieht es für die Privatbank Merck Finck aktuell nicht gut aus. Es droht die juristische Niederlage vor dem Landgericht Münster, denn man habe den Lottogewinner aus dem Jahr 2005 nicht über die möglichen Risiken informiert. [...]

Rolf F. und seine Klägeranwälte Johannes Wilkmann und Thomas Durchlaub richten ihre Klage jedoch nicht nur an die Privatbank Merck Finck. Auch dem Gewinnberater von WestLotto, Bernd Willers, möchte man eine Mitschuld geben. Dieser habe im Gespräch mit Rolf F. und seiner Frau „nachdrücklich empfohlen“ seine Lotto-Millionen der Privatbank anzuvertrauen. Der Gewinner, welches bis dahin vollkommen unerfahren mit Kapitalanlagen war, vertraute dem Gewinnberater und richtet sich an Merck Finck, was letztlich ein großer Fehler war.

Durchaus stellt sich indes die Frage, ob der Lotto-Berater womöglich auch andere Gewinner an die Privatbank weitergeleitet habe. Zwar sind diesbezüglich keine weiteren Informationen bekannt, sollte es jedoch der Fall sein, könnte eine bezahlte Empfehlung stattgefunden haben.

Die Lottogesellschaft bezieht hingegen Stellung. WestLotto-Sprecher Axel Weber sagte Spiegel Online, dass „die Auswahl einer Bank bzw. die Entscheidung für ein Institut immer ausschließlich Sache des Gewinners ist“. So sei es „auch im vorliegenden Fall“ gewesen. Die Staatsanwaltschaft geht dem Fall nach und will am 24. April eine Entscheidung treffen.

Der Tochter von Rolf F. habe die Privatbank Merck Finck einen Schiffsfond verkauft, ohne die für die Tochter handelnden Eltern über die damit verbundenen Risiken zu informieren. Das Landgericht sprach bereits in der letzten Woche, am 8. April, das Urteil. Merck Finck & Co. müsse Schadensersatz leisten.

Update: In einer ursprünglichen Version des Artikels hieß es “Privatbank Merck Finck verzockte sechs Millionen Euro” – da dies bisher nicht rechtlich geklärt ist, haben wir die betreffenden Aussagen korrigiert."


http://www.lotto.info/verzockte-privatba...ewinn-2184.html

Und:

"[...] Man habe ihm, seiner bei Kapitalanlagen ebenfalls unerfahrenen Frau und seiner Tochter hochriskante Fonds verkauft. Mehrere dieser Fonds sind demnach unter Wasser. Vor Gericht erhärtete sich laut "Spiegel" der Verdacht, dass die Bankberater dem Kunden mehr noch als mögliche Risiken verschwiegen haben. So überwies F. 30 000 Euro jährlich an die Bank, und das nicht für die Vermögensverwaltung, sondern als Honorar für seine Berater. [...]"

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...k-/9756872.html

Seit 2005 gab es ca. 1.000 Lotto-Millionäre. Einige Gewinne davon gelten als offiziell bestätigt nur, weil man ihretwegen vor Gericht ziehen musste. Immerhin. Die Frage, ob Lotto-Berater andere Gewinner an Privatbanken weitergeleitet und ruiniert haben, empfinde ich durchaus als berechtigt. Und solange dies nicht geklärt ist, empfehle ich einen Aufkleber über der Türklingel:

"KEINE LOTTO WERBUNG & LOTTO-BERATER!"


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... um das Thema: "WestLotto und Gerichtsverfahren", abzurunden, muss man noch dieses Urteil erwähnen:

"Kiel, 9. April 2014 – Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG, Münster, zur Zahlung eines Schadenersatzes in Höhe von 11,5 Mio. Euro zuzüglich Zinsen an die Fluxx GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der mybet Holding SE, verurteilt. Die Revision wurde nicht zugelassen. Westlotto bleibt die Möglichkeit, innerhalb eines Monats nach Erhalt der Urteilsbegründung beim Bundesgerichtshof Beschwerde über die Nichtzulassung einzureichen.

Das Urteil zieht einen vorläufigen Schlussstrich unter ein langwieriges Verfahren. mybet hatte 2008 Klage auf Schadensersatz wegen der illegalen, kartellsrechtswidrigen Boykottierung ihres Geschäfts durch den Deutschen Lotto- und Totoblock eingereicht. Die staatlichen Lottogesellschaften hatten die damals noch unter “Jaxx” firmierende mybet-Tochter daran gehindert, die Vermittlung von Lotto-Produkten in Tankstellen und Supermärkten zu vermarkten. [...]"


http://www.isa-guide.de/isa-law/articles/110708.html

Bei der momentanen Finanzlage wird WestLotto die 11,5 Mio. Euro vielleicht nicht gerade gerne, aber ganz locker aus der Portokasse zahlen können. Dieser Firma geht es so gut, dass man sogar die eigene Kundschaft in Münster mit Lebensmitteln versorgt:

"Münster. Westlotto-Chef Andreas Kötter überreichte jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro an die Münster Tafel e.V."

http://www.derwesten.de/spiele/lotto/wes...ml#plx839485606

So! Nun gucken wir, was der saarländische Osterhase ins Lottonest legte:

Lotto am Samstag 19.04.2014, sog. Gewinnzahlen: 3 - 4 - 25 - 46 - 47 - 48 (SZ - 4)

Angesichts solcher Zahlenkombination sah die Reaktion eines typischen Lottospielers so aus:

http://www.lotto-totostrategen.de/thread...5794#post105794

Einerseits verständlich und nachvollziehbar, andererseits möchte ich nochmals wiederholen und betonen: Lotto ist kein Spiel und keine Spaßveranstaltung, sondern ein ernstes Geschäft bei dem die Zufriedenheit der Kunden die oberste Priorität hat. Die oben aufgezeigten Gewinnzahlen mögen auf den ersten Blick viel Unverständnis hervorrufen - wer kreuzt schon in einer Tippreihe ein Zwillingszahlenpaar (3-4) und dann Drillinge (46-47-48) noch dazu! Auf den zweiten Blick sehen wir aber, dass diese Zahlen eine reine und gezielte Geburtstagszahlenreihe darstellen und zu sehr vielen Klein- und mittleren Gewinnen führen müssen bzw. geführt haben.

Alle Lottospieler, die ihre eigenen bzw. Geburtstagszahlen ihrer Angehörigen/Lebenspartner als Tipp/Glückszahlen verwenden und an folgenden 6 Tagen: 3./4./25. März sowie am 3./4./25. April (19)46/47/48 geboren wurden, konnten 3, 4 oder auch 5 Richtige ohne Mühe treffen. Außerdem sehr wichtig und klug von LOTTO war die Nominierung der Zahl 25. Sie liegt genau in der Mitte und wird überdurchschnittlich oft von Gelegenheitsspielern angekreuzt, die ihre Zahlen nach der Methode: "mal eine Zahl oben, eine in der Mitte und auch eine unten", wählen.

Von daher... bitte nicht wundern, dass die Gewinnquoten lediglich den mathematischen Durchschnitt erreichten und der Jackpot auch weg ist. Obwohl... bei 6 Richtigen und dem Jackpot wäre ich sehr vorsichtig gewesen. Der Jackpot ging zwar nach Hessen, allerdings wurde er nicht mit dem Lotto-Super-Ding, sondern mit einem Abo-Schein getroffen. So ein Zufall aber auch!


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