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Stresstest Stresstest ist männlich
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... vor einer Woche, am Samstag, gab es bei Lotto 6aus49 folgende Gewinnzahlen:

11.10.2014: 01 - 23 - 32 - 34 - 36 - 44

An sich nichts Spektakuläres, weil ein solcher "Drilling": 32-34-36 (Also eine mathematische Teilreihe mit der Differenz-2) ungefähr 3-4 mal im Jahr erscheinen wird - bei den knapp über 100 Ziehungen (Sa+Mi) im Jahr natürlich. Und als in der darauffolgenden Ziehung am Mittwoch ein weiterer "Drilling" dieser "sterilen" Sorte ermittelt wurde:

15.10.2014: 12 - 14 - 16 - 26 - 27 - 31

sagte ich mir, okay:

1 zu 36 x 1 zu 36 = 1 zu 1.296
1.296 : 105 (Zhg. pro Jahr) = 12,34 - ca. alle 12 Jahre.

Also auch keine große Sache bzw. Anlass sich deswegen aufzuregen. Zur Sicherheit hab ich noch die anderen Fälle in diesem Jahr ausfindig gemacht und hier sind sie:

15.01.2014: 06 - 22 - 39 - 41 - 43 - 49
26.07.2014: 14 - 26 - 28 - 30 - 33 - 38
11.10.2014: 01 - 23 - 32 - 34 - 36 - 44
15.10.2014: 12 - 14 - 16 - 26 - 27 - 31

Hochinteressant wurde es erst dann, als ich merkte, was nur zwei Tage später die Zufallsmathematiker von Lotto Hessen bei den Keno-Gewinnzahlen zusammengebastelt haben:

17.10.2014: 6-10-12-14-16-18-20-22-27-30-34-39-41-43-46-50-51-56-67-70

Nach dem Motto: "Was Lotto Saarland kann, das können wir schon lange", zauberte man in Wiesbaden gleich einen "Siebenling" aus dem Hut! Und dieser sterile "Siebenling" ist schon ein anderes Kaliber - statistisch betrachtet. Warum "steril"? Weil man dazu einen Pool von 17 Zahlen braucht, um diese 7 Gewinnzahlen so unterzubringen, dass keine andere Gewinnzahl hinten oder vorne dranhängen bleibt oder noch schlimmer - irgendwo dazwischen auftaucht und dieses schöne Konstrukt kaputtmacht. Ein i-Tüpfelchen bei dieser Kuriosität war der zusätzliche Keno-"Drilling": 39 - 41 - 43, der mit dem ersten Lotto-"Drilling" des Jahres übereinstimmte. Das hat mich an die Zeit erinnert, als Lotto Hessen statistische Wunder bei Keno wie am Fließband produzierte.

Ich hab einige Grundvoraussetzungen/Bedingungen berücksichtigt und die theoretische Häufigkeit für das Erscheinen eines Keno-"Siebenlings", der den Lotto-"Drilling": 12-14-16, beinhaltet und gleichzeitig einen der drei anderen oben erwähnten Lotto-"Drillinge" aufweist, ungefähr berechnet.

So, auf die Schnelle: für die restlichen 10 Kenogewinnzahlen (10 haben wir bereits für den "Siebenling" und den "Drilling" verbraucht) bleiben noch um die 44 von 70 Kenozahlen frei. Daraus ergeben sich: "44 über 10" = 2.481.256.778 10er Kombinationen. Dies mal 15 (weil: 5 infrage kommende "Siebenlinge" mal je 3 "Drillinge"):

2.481.256.778 x 15 = 37.218.851.670
"70 über 20" = 161.884.603.700.000.000
161.884.603.700.000.000 : 37.218.851.670 = 4.349.532
4.349.532 : 365 (Zhg. pro Jahr) = 11.916 - also... ca. alle 12.000 Jahre!!!

Warum erzähle ich das?
Um sich über Kenospieler lustig zu machen? Nein! Das macht jeder, der Keno von Lotto noch spielt, schon selbst!

Der traurige Grund hierfür ist ein anderer:

Mit diesem sog. Keno-Ziehungsgerät will man auch die Gewinnzahlen für die bereits genehmigte... DEUTSCHE SPORTLOTTERIE ermitteln!!! Mehr darüber im nächsten Beitrag.


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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"Eine nicht manipulierte Lotterie ist in deinem Land leider nicht verfügbar!"
20.10.2014 01:02 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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Teil I

... der Wiesbadener Kurier schrieb am 17.05.2014:

"WIESBADEN - Die Fußball-Weltmeisterschaft ist passé. Nicht mehr zu erreichen. „Eigentlich wollten wir die Deutsche Sportlotterie zum Turnier starten, doch leider liegt die Genehmigung sechs Monate nach Beantragung immer noch nicht vor“, ärgert sich Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von Lotto Hessen. [...]

„Wir sind schwer enttäuscht. Jeder Tag ohne die Lotterie ist ein Verlust für den deutschen Sport und seine Athleten“, erklärt Sundermann, der nun fest einen neuen Starttermin im Auge hat: „Wir müssen zum Auftakt der nächsten Saison in der Fußball-Bundesliga Ende August loslegen, oder auch spätestens zum zweiten oder dritten Spieltag.“ Dafür müsste das Glücksspielkollegium, bestehend aus Vertretern der 16 Bundesländer, bei der nächsten Sitzung am 2. und 3. Juni seine Zustimmung erteilen. „Wir haben die besagten offenen Fragen beantwortet. Ich sehe keinen Grund, warum es jetzt nicht klappen sollte“, so Sundermann. Zum Beispiel habe das Finanzministerium wissen wollen, ob das Ziehungsgerät einen TÜV besitze. „Es handelt sich um das gleiche Gerät wie bei Keno, also ja“, erläutert Sundermann. [...]"


http://www.wiesbadener-kurier.de/sport/l...en_14146602.htm

(Hervorhebung von: Stresstest)

"Es handelt sich um das gleiche Gerät wie bei Keno [...]" - als ich das las, da läuteten bei mir sofort alle Alarmglocken. Die Hoffnungen von Lotto Hessen mit dem Kenospiel zur drittgrößten Lotterie aufzusteigen, sind vorwiegend daran gescheitert, weil man eben dieses Ziehungsgerät nutzt und jetzt will man mit demselben Gerät auch die neue Sportlotterie kaputtmachen? Nicht, dass jemand gleich denkt: "Mit dem Keno-Ziehungsgerät lassen sich keine Zufallszahlen generieren". Nein! Nur dies passiert äußerst selten. Ich kenne zwar nur eine einzige Keno-Ausspielung, die zu 100% solche Zufallszahlen zur Folge hatte, aber diese Ziehung gilt für mich als Beweis dafür, dass so was möglich ist. Das war eine Ziehung mit mehreren zivilen "Studiogästen", darunter mit: @Magga, einem User aus dem nicht mehr existierenden WeEf's Lottoforum, der gleich um die Ecke vom Hessenlotto-Firmensitz in Wiesbaden wohnte, eine Keno-Ziehung besuchte, über dieses Erlebnis 2006 schriftlich berichtete und kurze Zeit später vom Kenospiel Abschied nahm.

Was man über das vor bereits 10 Jahren eingesetzte Keno-Ziehungsgerät weiß und nicht weiß, versuche ich später einige Infos zu posten. Heute will ich euch an einem aktuellen Beispiel zeigen, wie die sog. Keno-Gewinnzahlen zusammengesetzt werden, und ob diese Zahlen irgendwas mit dem Zufall zu tun haben oder nicht.

Die etwas cleveren Keno-Spieler haben ziemlich schnell bemerkt, dass von den täglich ermittelten 20 Keno-Gewinnzahlen ca. 6 Zahlen auch in der nächsten Ausspielung als Gewinnzahlen erscheinen. Der genaue Mittelwert liegt bei 5,714 Zahlen und gilt nebenbei für alle 20 beliebig gewählte Keno-Zahlen von insgesamt 70, aber die Spieler haben es entschieden, dass man sich an die 20 zuletzt gezogene Zahlen orientieren soll und so wird es gemacht bzw. gespielt. Diese Kenospieler haben auch festgestellt, dass sich die ca. 6 Gewinnzahlen vom Vortag nicht immer in dieser Größenordnung wiederholen. Manchmal gibt es nur 4 oder 3 solche Wiederholer. Und wenn es Keno-Spieltage mit 3 Wiederholern weniger als im Schnitt gibt, dann liegt es in der Natur der Sache, dass es auch Spieltage mit 9 Wiederholern geben muss. Sonst wäre der Mittelwert von 5,714 Zahlen nix wert. Und darauf spekulieren/warten diese Spieler und freuen sich, wenn es so weit ist, weil dann kann man richtig "absahnen". Am besten schauen wir uns das genauer an:

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22.10.2014 00:55 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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Teil II

Vor drei Tagen am letzten Sonntag, den 19.10.2014, haben sich - passend für uns - exakt 9 Keno-Gewinnzahlen von der Samstagsziehung wiederholt. Warum am Sonntag? Weil am Sonntag ungefähr 30% Tipps weniger gespielt werden und die Zufallsmathematiker von Lotto Hessen weniger Arbeit damit haben, eine akzeptable Gewinnzahlenreihe zu berechnen. Quatsch, natürlich nicht! War nur ein Scherz. Die Zufallsmathematiker können an jedem Tag der Woche so was bewerkstelligen. Das lässt sich leicht überprüfen. Zum Beispiel: die vorletzte Keno-Ziehung mit 9 Wiederholern gab es am 12.10.2014 und das war... oh shit! Auch Sonntag. Naja... egal. Auf jeden Fall... als ich mich vor 7-8 Jahren mit Keno intensiver beschäftigte, da gab es 9 Wiederholer auch an anderen Wochentagen... ich schwöre es. Vor allem, weil damals keine Keno-Ziehungen am Sonntag veranstaltet wurden. Die Sonntage hat man erst Jahre später mit einbezogen.

So! Wo waren wir stehen geblieben? Achja, bei der Keno-Ziehung vom letzten Sonntag. Hier sind alle Gewinnzahlen vom Sonntag - die Wiederholer fett markiert. Und darüber auch die Keno-Gewinnzahlen vom Vortag:

Sa. 18.10.2014: 5,15,18,22, 24,27,28,29,........ 36,38,44,46,49,51,56,60,64,67,68,69;
So. 19.10.2014: 3,4,6,12,20,24,27,28,29,32,35,36,37,40,46,55, ...56,63,64,67;

Wir sehen hier, dass der erste Wiederholer ziemlich spät, weil erst ca. in der Mitte der dritten Dekade auftaucht: die "24". Und dass die vier Zahlen aus dieser Dekade: 24-27-28-29, vollzählig zu Wiederholern avancierten. Für diese "Übung" haben wir natürlich auch entsprechende Mittelwerte und der obige Fall liegt weit, weit, sehr weit darüber. Vergessen wir die Tatsache, dass bei Keno mit dem Spielformat: 20aus70 Zahlen, nur 2,857 Zahlen, also ca. 3 im Schnitt in einer Dekade (10 Zahlen) erscheinen und betrachten wir die 5 und 4 Zwanziger-Zahlen aus den obigen Sa. und So. einfach als... "von Gott" gegeben.

Mit 10 Zahlen (eine Dekade) lassen sich 210 vierstellige und unterschiedliche Kombinationen erstellen. Da aber in der Sa-Ziehung 5 Zahlen in dieser Dekade stehen, und "5 über 4" = 5 ist, dividieren wir 210 durch 5:

210 : 5 = 45 - also nur alle 45 Versuche wird man mit 4 Zahlen 4 Treffer landen, wenn einen Tag vorher 5 Zahlen in derselben Dekade gezogen wurden. Der Mittelwert für genau diese Übung liegt bei 2 Zahlen/Treffer:

5 x 0 Treffer
5 x 4 Treffer
50 x 3 Treffer
100 x 2 Treffer
50 x 1 Treffer

Insgesamt: 420 (Treffer) : 210 (Kombinationen) = 2 (Mittelwert)
Die tatsächlichen 4 Treffer/Wiederholer sind daher nicht nur sehr selten, sondern ergeben 200 % des Mittelwertes.

Gehen wir weiter.

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22.10.2014 00:59 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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Teil III

Die nächsten drei Wiederholer: 36-46-56, erwecken unsere Aufmerksamkeit, weil sie einen "Drilling" mit der Differenz-10 bilden sowie mit einer und derselben Endziffer "6" bestückt sind. Am Sa gab es drei davon und alle drei wurden am So mit nur 4 Zahlen: 6-36-46-56, als Wiederholer "abgeschossen". Bei Keno 20aus70 haben wir immer 7 Zahlen mit gleicher Endziffer von 0 bis 9. Und je Ziehung erscheinen im Schnitt nur 2 von jeder Endziffer. Den tatsächlichen Überschuss in diesem "Segment" von 3 Zahlen (7 statt 4) schenken wir uns auch und betrachten ihn als... gegeben. Die Häufigkeit für das Erscheinen einer solchen Wiederholer-Gruppe ergibt sich aus aller möglichen Dreier-Kombinationen mit 7 Zahlen: "7 über 3" = 35, geteilt durch "4 über 3" = 4:

35 : 4 = 8,75 Und die vorher berechneten 45 x 8,75 ergeben:

45 x 8,75 = 393,75 für die ersten 7 Wiederholer von 9.

Die letzten zwei Wiederholer: 64-67, erwartet man statistisch zwar alle 11,66 Ziehungen: 210 : 18 = [/b]11,66[/b] - wobei die 210 wieder für die Anzahl möglicher vierstelliger Kombinationen stehen, und 18 für die Menge der Fälle, wenn mit drei Zahlen aus dieser Dekade genau zwei Treffer/Wiederholer erzielt werden. Das vorläufige Endergebnis als Wahrscheinlichkeit:

1:45 x 1:8,75 x 1:11,66 = 1:4.591,12

Warum vorläufig? Weil die Zahlen: 64-67, bereits 6-mal in den letzten vier Wochen als Zahlenpaar ermittelt wurden und an diesem merkwürdigen Sonntag zum 7. Mal sich die Ehre gaben, was den Durchschnitt schon wieder deutlich übertraf und die naiven Keno-Spieler zusätzlich irreführte. Bei dieser 9er-Wiederholer-Gruppe gab es absolut nichts, was einigermaßen in der Nähe eines entsprechenden Mittelwertes liegen würde. Deswegen enttäuschend war auch die Anzahl der Volltreffer bei Keno-6, also dem Keno-Typ mit 6 Tippzahlen und einem Volltreffer, der bei 1 € Einsatz mit 500 € belohnt wird. Den Gesamteinsatz bei Keno-6 am letzten Sonntag schätze ich aufgrund von 5.826 Gewinnen in der niedrigsten Gewinnklasse mal die Treffer-Wahrscheinlichkeit von 1 zu 5,8681 auf:

5.826 x 5,8681 = 34.187 (Euro) und:
34.187 : 3.382,7654 (Wahrscheinlichkeit für 6 Richtige) =[b] 10,1 Volltreffer

Getroffen wurden nur... 6 - also 40% unter dem theoretischen Mittelwert. Wenn ein Spieler auf die anfangs erwähnte Weise Keno spielt und neun Wiederholer ermittelt werden, dann steigt "seine" Volltreffer-Wahrscheinlichkeit auf ca. 1:491 - mit nur einem gespielten Tipp wohlgemerkt. Bei 10 Spielreihen auf 1:49!!! Natürlich nur ohne Gewinnzahlen-Manipulation mit solchen Schikanen & Tricks wie oben beschrieben!!!


Ich weiß - ziemlich viele Zahlen und ein etwas zu langer Beitrag. Aber manchmal muss das sein. Ähnlich wie bei Kindern, die im gewissen Alter erfahren müssen/sollen, dass es den lieben Weihnachtsmann überhaupt nicht gibt.


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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22.10.2014 01:01 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... "Mit Sicherheit zufällig!". So hat man das Keno-Ziehungsgerät vor 10 Jahren medial getauft.

Das Kenospiel wurde am 2. Februar 2004 als Gegenmaßnahme und Ablenkungsmanöver im Hinblick auf die Mehrstaatenlotterie "EuroMillions" (die nur elf Tage später startete) eingeführt. Und das neuartige Keno-Ziehungsgerät sollte vor allem die junge, computerbegeisterte Generation ansprechen und zum Zocken animieren. Die alten Zeitungsartikel über die Einführung der Keno Lotterie sind irgendwie verschwunden, deshalb einige Sätze darüber direkt vom Tatort, Wiesbaden, anlässlich des 10-jährigen Keno-Jubiläums:

"[...] Zuverlässig, zufällig, sicher - und ohne Strom

Die KENO-Pyramide bedeutete eine Revolution im Lotteriebereich, denn niemals zuvor wurde ein hochtechnisierter und hermetisch von der Außenwelt abgeschotteter Zufallsgenerator für eine Ziehung eingesetzt. Zuverlässig, zufällig und sicher liefert unsere futuristisch gestaltete blaue KENO-Pyramide nun schon seit 2002 täglich neue Gewinnzahlen. Ein Parallelrechner mit zwei Prozessoren und Solarpanels zur unabhängigen Stromerzeugung garantieren einen ausfallfreien Ablauf, sieben Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr. [...]"


https://www.lotto-hessen.de/pfe/controll...=5&loc=de&jdn=5

Da hat man bei Lotto Hessen dermaßen feuchtfröhlich gefeiert, dass die Keno-Pyramide in diesem Beitrag bereits zwei Jahre vor der Einführung des Kenospiels - 2002 - irrtümlich in Bewegung gesetzt wurde. Ohne weiter zu nerven, zitiere ich jetzt eine Passage aus dem PDF-Dokument, welches bis dato die einzige fundierte Quelle hinsichtlich der technischen Beschreibung dieses Ziehungsgeräts war und ist:

"[...] Der Keno-Generator besteht aus Gründen der Fehlertoleranz aus zwei unabhängigen, baugleichen Rechnern, die über eine I2C-Schnittstelle internen Zustand und Daten synchronisieren können. Die Software wurde auf das FhG-FIRST-eigene Betriebssystem BOSS implementiert. BOSS wurde besonders für hohe Verlässlichkeit und Fehlertoleranzunterstützung entworfen. Jeder Rechner besitzt folgende Schnittstellen:
• ein Display, auf dem er die ermittelten Zahlen im 2-Sekunden-Takt ausgeben kann,
• einen Infrarot-Sender, um im 2-Sekunden-Takt Daten zum Visualisierungsrechner übermitteln zu können,
• einen Schalter, dessen Betätigung in einer ersten Phase die Ziehung und in einer späteren Phase die Übermittlung der Zahlen zum Visualisierungsrechner starten kann,
• zwei weitere Schalter um eventuell die Dauer einer Ziehung (mindestens 40 Sekunden) vorgeben zu können.
Weitere Schnittstellen besitzt der Keno-Generator nicht.

Der Visualisierungsrechner ist ein unter Windows XP laufender handelsüblicher Mini-PC, der mit zwei unabhängigen Infrarot-Kanälen und einer nach Fernseh-Standards modifizierten 3D-Grafikkarte ausgestattet ist. Er empfängt die Zahlen aus dem Keno-Generator und generiert eine 3D Animation für den Fernsehsender und für die Zuschauer.

Keno-Generator: Interna

Hard- und Software des Keno-Generators sind bewusst einfach gehalten, insbesondere, um die Verifikation und Prüfung durch den TÜV möglich zu machen [...]

Nicht-Manipulierbarkeit. Um eine Manipulation des Keno-Generators von auflen ausschlieflen zu können, sind lediglich drei Schalter als Bedienelemente vorhanden. Auf zu- und abgehende Kabel wurde grundsätzlich verzichtet. Die Stromversorgung erfolgt autonom über vorhandene Solarzellen. Die Daten Übertragung zum Visualisierungsrechner erfolgt - bewusst unidirektional - per Infrarot. Ist eine Ziehung vom Ziehungsbeamten erst einmal gestartet worden, kann sie nicht mehr unterbrochen werden. Der Keno-Generator ist in ein Plexiglas-Prisma eingeschweißt und kann nicht mehr berührt/verändert werden.

Validierung. Es wurden rigorose Tests der Hardware und


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code review von der TÜV Secure iT-GmbH des TÜV Rheinland Berlin Brandenburg durchgeführt, um Manipulationen an der Software oder Hardware ausschließen zu können, und etwa 24 Millionen Test-Ziehungen bescheinigen dem Keno-System höchste Zuverlässigkeit und eine nahezu perfekte Gleichverteilung der ermittelten Glückszahlen. Zusätzlich wurde eine formale Verifikation des Ziehungsablaufs unter Verwendung des Model-Checkers SMC durchgeführt. [...]"

http://www.montenegros.de/sergio/public/keno.pdf

Der für uns wichtigste Satz lautet: "[...] zwei weitere Schalter um eventuell die Dauer einer Ziehung (mindestens 40 Sekunden) vorgeben zu können."

Und ich gehe jede Wette ein, dass diese zwei weiteren Schalter/Knöpfe keine Idee von Sergio Montenegro, sondern ein ausdrücklicher Wunsch, oder genauer gesagt: Bedingung, seitens Lotto Hessen war. Nur mit einem, dem ersten Knopf, kann man dieses Ziehungsgerät gefahrlos bedienen/nutzen. Warum? Weil die zwei weiteren Knöpfe einen direkten Zugriff auf die Software und die Änderung der Werkseinstellung/Standardprogrammierung ermöglichen. Zwar lautet die Begründung hierfür nur:

"[...] zwei weitere Schalter um eventuell die Dauer einer Ziehung (mindestens 40 Sekunden) vorgeben zu können.",

He? Wie "die Dauer einer Ziehung vorgeben zu können"? Wozu? Um zwischen der Übermittlung zweier Gewinnzahlen einen Witz zu erzählen? Diese zwei Schalter sind eine einzige Nebelkerze und überflüssig wie... der P...l vom Papst!

Das Team des Fraunhofer-Instituts betreute dieses "Keno-Projekt" lediglich bis Ende 2005 - wenn ich mich richtig erinnere. Danach war dieser Auftrag erfüllt und erledigt. Angenommen, das Kenospiel hätte sich prächtig(er) entwickelt, die Tagesumsätze hätten die 1 Mio. Euro-Grenze dauerhaft überschritten und Lotto Hessen wäre nach 4-5 Jahren geneigt aus der Zusatzlotterie: Plus5 mit nur 5.000 € Höchstgewinn, eine Zusatzlotterie: Plus6 mit 50.000 € Höchstgewinn, zu machen. Was dann?

Und genau dieses Szenario haben wir jetzt! Will man für die DEUTSCHE SPORTLOTTERIE das Programm/Werkseinstellung der Software mithilfe dieser "zwei weiteren Schalter" erweitern - "eventuell"?

Wenn man mit diesen zwei ominösen Knöpfen die Anzahl der gezogenen Zahlen und auch den genauen Zahlenpool bestimmen kann, na dann... gute Nacht! Für die gestrige Keno-Ziehung hätte ich kurz vor 19 Uhr die Anzahl gezogener Zahlen auf 20 bestimmt und den Zahlenpool auf:

1-15-16-17-18-20-29-33-40-42-46-47-50-56-60-62-63-64-65-69,

begrenzt. Und ich garantiere euch, die gezogene Reihenfolge wäre... "Mit Sicherheit zufällig!"



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... wir haben hinsichtlich des Ziehungsgeräts für die Deutsche Sportlotterie die Aussage von Dr. Heinz-Georg Sundermann:

"Zum Beispiel habe das Finanzministerium wissen wollen, ob das Ziehungsgerät einen TÜV besitze. „Es handelt sich um das gleiche Gerät wie bei Keno, also ja“, erläutert Sundermann. [...]"

http://www.wiesbadener-kurier.de/sport/l...en_14146602.htm

Obwohl ich kein Jurist bin, weiß ich allerdings noch aus der Schule, dass "das Gleiche nicht immer dasselbe" ist bzw. nicht immer sein muss. Deswegen bleibt diese Frage offen: Bestellt(e) Lotto Hessen beim Fraunhofer-Institut zwei neue/weitere Ziehungsgeräte?

Und wenn ja, ändert sich dadurch was? Natürlich nicht!

Als ich vor 7-8 Jahren in dieser Sache aktiv wurde, da habe ich den Schwerpunkt eben auf die Defizite rund um das Keno-Ziehungsgerät gesetzt. Die Antwort des Innenministeriums NRW auf meine Beschwerde hat meine Vermutungen bestätigt, danach habe ich ein Schreiben an die EU-Kommission in Brüssel verfasst, die über keine rechtliche Grundlage für derartige Überprüfung verfügte, weil die Kontrolle der Lotterien den nationalen Behörden und Gerichten unterliegt. Infolgedessen packte ich die ganze Korrespondenz in einen Umschlag und schickte es an die örtliche Staatsanwaltschaft. Nach einer gewissen Frist bekam ich eine Antwort, dass alles an die OSta in Münster weitergeleitet wurde. ISA-GUIDE, Europas größtes Glücksspiel-Informationsportal hat mich zu dieser Zeit angeschrieben und signalisierte die Bereitschaft darüber zu berichten, nur aus Münster (zugleich Firmensitz von WestLotto) kam kein Murks zurück - was mich heute kein bisschen wundert - und so wurde die Keno Lotterie "gerettet". Achja, es gab von mir noch den Versuch eine Petition auf die Beine zu stellen, aber... dazu braucht man Glücksspieler, die E...r in der Hose hätten, und solche sind in D leider "Mangelware".

Einige Worte vielleicht noch über den Chef von Lotto Hessen, der zum staatlichen Glücksspiel wie die Jungfrau zum Kind kam. Er ist kein "ausrangierter" Politiker wie in dieser Branche üblich, sondern ein studierter Jurist und promovierte bei Professor Dr. Karl-Nikolaus Peifer an der Universität zu Köln - höchstwahrscheinlich zum Thema: "Nutzungs- und Vergütungsansprüche bei Softwareentwicklung im Arbeitsverhältnis". Danach ging er zum Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching. Im Anschluss daran wechselte er zum DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. in Köln (1991-1995). Bis zu seinem Wechsel zur Lotterie-Treuhandgesellschaft Hessen war Dr. Heinz-Georg Sundermann beim GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH, St. Augustin:

http://www.world-lotteries.org/cms/index...=1221&Itemid=30

Und spätestens durch meine Aktivitäten wurde ihm bewusst, was er mit seiner Keno Lotterie anrichtete. Danach unterstützte er mit dem teilweise "ergaunerten" Geld Migranten, junge Künstler etc. aber damit kenn er nichts reparieren oder wiedergutmachen. Keno von Lotto Hessen war und ist ein Beispiel für den Ausverkauf jeglicher Moral und jeglichen Anstands. Und ich kann jeden Morgen beim Rasieren ohne Probleme in den Spiegel gucken, Dr. Sundermann nicht (er trägt nämlich einen Bart).

Meine private Meinung zum Ziehungsgerät und der Deutschen Sportlotterie lautet übrigens:

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27.10.2014 01:25 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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egal welches Ziehungsgerät letztendlich benutzt wird, es gehört - sowie die Durchführung der Ziehung - nach Krefeld! Zumindest weit weg von dem Ort, wo alle Tipps der Teilnehmer eingesammelt und ausgewertet werden. Einige Notare finden sich in Krefeld und Umgebung auch und ich sehe keinen Grund, um daran zu zweifeln, dass das Team um Harald Wagener und Torsten Toeller, welches im Krefelder Haus Schönhausen teilweise schon aktiv ist, diese Aufgabe glänzend erledigen kann.

Der Start wurde zuerst für den 12. September geplant:

http://www.stadt-spiegel-krefeld.de/die-...h-aid-1.4405208

Dann wegen fehlender (obwohl bereits im März beantragten) Werbeerlaubnis verschoben:

http://www.wz-newsline.de/lokales/krefel...ieben-1.1715272

Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, die Deutsche Sportlotterie an Allerheiligen zu starten!


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27.10.2014 01:27 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... oooooh, wie putzig!!! Zuerst das hier: Kaum habe ich am Mittwoch den Beitrag über Keno geschrieben und mich wegen dieser wirklich miesen Behandlung der Spieler, die Kenotyp6 spielen, beschwert, schon hat Lotto Hessen reagiert und die Trefferquote signifikant verbessert. Die nur sechs Volltreffer am Sonntag, den 19.10.2014, trotz einer auf den ersten Blick günstiger Gewinnzahlen-Konstellation (9 Wiederholer) waren eindeutig unfair und zu wenig. Und in den darauf folgenden drei Spieltagen wurde auch nicht besser:

19.10.2014, Kenotyp6: 6 Volltreffer
20.10.2014, Kenotyp6: 8 Volltreffer
21.10.2014, Kenotyp6: 6 Volltreffer
22.10.2014, Kenotyp6: 7 Volltreffer
__________________ 27

Und nun... die letzten vier Tage nach der offensichtlichen "Neujustierung" dieser Gewinnspalte:

23.10.2014, kenotyp6: 14 Volltreffer
24.10.2014, Kenotyp6: 21 Volltreffer
25.10.2014, Kenotyp6: 11 Volltreffer
26.10.2014, Kenotyp6: 24 Volltreffer
__________________ 70!!!

Na also, es geht doch! Das ist zwar fast nix im Vergleich mit dem, was am 4. Sept. 2006 passierte, aber... immerhin. 2006 war es nämlich so. Ende August habe ich meine an das Landesinnenministerium NRW adressierte Beschwerde ins Internet gestellt - nur der Transparenz wegen, versteht sich. Diese Beschwerde wurde gelesen, kopiert und auch auf anderen Seiten gepostet - eine habe ich sogar in Spanien entdeckt. Und nur wenige Tage später gab es bei Keno eine regelrechte Gewinn-Orgie, die hinsichtlich der Anzahl einzelner Gewinne im Verhältnis zum Spieleinsatz, weder vor noch danach vorkam. Bei einem Tagesspieleinsatz von 763.075 € gab es alleine bei Kenotyp6 sage und schreibe... 176 Volltreffer!!!= 88.000 € Gewinn. Hinzu kamen:

Kenotyp10: 500.000 € - Gewinnklasse1
Kenotyp10: _45.000 € - Gewinnklasse2
Kenotyp10: 184.500 € - Gewinnklasse3

Kenotyp9: 100.000 € - Gewinnklasse1
Kenotyp9: _76.000 € - Gewinnklasse2

Kenotyp8: 200.000 € - Gewinnklasse1
Kenotyp8: _23.900 € - Gewinnklasse2

Kenotyp7: _42.000 € - Gewinnklasse1
Kenotyp7: _46.000 € - Gewinnklasse2
u.s.w. Insgesamt fast 2 Mio. € hat man den Leuten ausbezahlt (hoffe ich zumindest), was 484,5 % der bei diesem Spieleinsatz üblichen Gewinnausschüttungsquote von gerademal 381.537 € ausmacht.

So enorm kann eine einzelne Beschwerde den Zufall beeinflussen. Unglaublich, nicht wahr? Dieses Beispiel, zusammen mit der kleinen Aufmerksamkeit von Lotto Hessen, die ich bereits am Anfang erwähnte, eignet sich bestens als Botschaft an die zukünftigen Deutsche Sportlotterie-Spieler:

Egal welche Zahlen man tippt und ankreuzt, darüber wer und wann gewinnt, entscheidet Lotto Hessen immer noch selbst!


Und nein! Diese "Gewinn-Orgie" vom September 2006 hat sich beim Jahresergebnis - in Bezug auf die Gewinnausschüttungsquote - kein bisschen bemerkbar gemacht. Nein! Am Ende dieses Jahres lag diese Quote bei planmäßigen 49-Komma-irgendwas-Prozent, weil die Kenospieler nach dem 04.09.2006 irgendwie die falschen Zahlen tippten und entsprechend mehr Geld verloren.

Und dann diese Überraschung noch: Heute, kurz nach Mitternacht, ist ein neuer User aus Berlin wie vom Christbaum in das Forum der Lottostrategen gefallen, um seine erst vor vier Wochen entdeckte tiefe Zuneigung zum Kenospiel zu gestehen:

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27.10.2014 22:47 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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http://www.lotto-totostrategen.de/thread...3289#post113289

Dies hatte zu Folge, dass ein anderes Forum-Mitglied (eine Art "Schläfer", der schon seit über einem Jahr angemeldet war aber nichts schrieb) aktiv wurde, seine Keno-Erfolge postete und den Eindruck machte als wäre er kurz davor sich als Keno-Spieler selbstständig zu machen:

http://www.lotto-totostrategen.de/thread...3303#post113303

Tja, da bleibt Lotto Hessen nichts anderes übrig als sich dem neu gebildeten Grüppchen mit einem vier- oder fünfstelligen Kenogewinn erkenntlich zu zeigen. Das ist schon... ich weiß nicht mehr wievielter Versuch, Keno im Forum der Lottostrategen zum Leben zu erwecken. Und alles bis dato scheiterte.

Heutzutage ist jeder Spieler sehr kostbar, oder wie die Chefin von Lotto BW, Marion Caspers-Merk zu sagen pflegt: „Der Kuchen der Soziallotterien ist in den letzten Jahren nicht größer geworden“. Und es reicht ein Blick auf das wohlgenährte Gesicht dieser Frau aus, um sagen zu können: Frau Caspers-Merk mag Kuchen, oh ja:

http://www.isa-guide.de/isa-casinos/articles/96321.html


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27.10.2014 22:49 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... nach meinem letzten Beitrag fand ich in einem Forum folgende Aussage einer jungen Frau:

Zitat:
jule-gotti schrieb:

Falls es jemanden interessiert ich spiele jeden Samstag 6 Reihen. Die Zahlen habe ich von meinen Großeltern übernommen nachdem sie gestorben sind. Sie haben diese Zahlen in den letzten 40 Jahren nie geändert und es waren nie mehr als sechs richtige dabei. Ich spiele die Zahlen jetzt die nächsten 40 Jahre weiter und hoffe dass es vielleicht mal zu einem größeren Gewinn kommt.


http://www.finanz-forum.de/macht_regelma....html#post90719

Ich will keinesfalls pietätlos rüberkommen, aber genau diese Form des Andenkens an die nicht mehr unter uns weilenden Lotto-Spieler wünschen sich insgeheim alle staatlichen Lottogesellschaften. Man braucht das staatliche Lotto nicht neu zu "entdecken", sondern nur das zur Tradition gewordene Lottospiel fortzuführen und zu pflegen. Das reicht vollkommen.

Und natürlich rein zufällig gab es vor ca. drei Monaten auch eine passende Erfolgsgeschichte dazu, die durch unsere Medien kolportiert wurde:

"25.07.2014

17 Geschwister gewinnen 20 Millionen Dollar

Die Endreson-Familie ist eine der vielleicht größten Familien der USA. Mutter Flossie Endreson setzte in ihrem Leben insgesamt 17 Kinder in die Welt und konnte nur bedingt für alle sorgen. So rief sie bereits vor mehr als 20 Jahren eine Tippgemeinschaft ins Leben, von der alle 17 Geschwister profitieren sollten. [...] Während Mutter Endreson also jede Woche für die Familie an der staatlichen Lotterie teilnimmt, bezahlt sie über die Jahre viel Geld, doch gewonnen hatte sie nie. Nach dem Tod der Mutter zahlt sich das Spielen in der Vergangenheit endlich aus und die 17 Geschwister gewinnen 20 Millionen US-Dollar.

Vom Bestattungsgeld noch zum Millionär

Die 17 Geschwister sind heute mittlerweile zwischen 53 und 76 Jahre alt und dennoch halten sie alle zusammen. Ihre Mutter hatte vor einigen Jahren wöchentlich an der Lotterie teilgenommen, um allen Kindern ein besseres Leben zu bescheren. Im Jahr 2004 stirbt Flossie Endreson, hatte bis dahin schon viel Geld für ihre Bestattung und Trauerfeier zurückgelegt. Die Geschwister organisieren eine ansprechende Feier zur Verabschiedung ihrer Mutter und merken im Anschluss, dass ihre Mutter viel zu viel Geld zurückgelegt hatte. Anstatt sie das Geld unter sich aufteilen, legten sie es auf ein Konto, mit dem sie die Tradition des Lottospielens erhielten. Wäre das Geld nicht übrig geblieben, hätten sie die Tradition wahrscheinlich nicht weitergeführt, doch so soll es der Wunsch der Mutter gewesen sein.

Zehn Jahre nach dem Tod von Mutter Endreson passiert nun das Unglaubliche. Zehn Jahre lang hatten sie mit dem übrigen Geld der Mutter bereits gespielt und endlich zahlt sich ihr Engagement aus. Zur Ehre ihrer Mutter führten sie die Tippgemeinschaft weiter und gewannen nun 20 Millionen US-Dollar, schreibt CNN. [...]"


http://www.lotto.info/17-geschwister-gew...ollar-2764.html

Was die Erwartungen bzw. Erfolgsaussichten von @jule-gotti anbetrifft, da muss ich leider anmerken, dass auch ihre Chancen: "mehr als sechs richtige" zu treffen, kaum besser sind als vor 40 Jahren.


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30.10.2014 00:41 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... höchste Zeit etwas über den Eurojackpot, die "größte Lotterie Europas", wieder zu schreiben.

Tja, schon mit dem von WestLotto kreiierten Begriff: "größte Lotterie Europas", habe ich genauso große Probleme. Wenn sich Eurojackpot, spielbar in 16 Ländern mit über 260 Mio. Einwohner, für die "größte Lotterie Europas" hält, dann ist Keno von Lotto auch "die größte Keno Lotterie" unseres Kontinents. Warum? Ganz einfach, weil Deutschland mit 80,8 Mio. Einw. über die höchste Anzahl potenzieller Keno-Spieler verfügt. Und ich wage das zu bezweifeln, ob die Franzosen damit einverstanden gewesen wären. Dort setzt man jährlich mit dem Kenospiel nämlich das Vielfache dessen, was der DLTB mit Keno erbetteln kann, und das liegt nicht nur daran, dass die Gewinnausschüttungsquote bei Keno in Frankreich 59% beträgt. Genauere Daten habe ich leider nur aus dem Jahr 2008, als der Gesamtumsatz von Française des jeux bei ca. 9,2 Mrd. Euro lag und Keno mit 6,5% ungefähr 600 Mio. Euro einspielte. Mittlerweile ist der Gesamtumsatz in Frankreich auf über 12,3 Mrd. Euro gestiegen (2013) und die Keno-Einnahmen vielleicht auch.

Ähnlich die Lage bei EuroMillions und dem Eurojackpot. Als der letzte große Jackpot bei EuroMillions innerhalb von nur fünf Wochen auf 190 Mio. € anstieg, summierte sich das eingespielte Geld auf über 930 Mio. €. Das ist mehr als das, was man mit dem Eurojackpot im ganzen Jahr 2013 umsetzte.

Bei Selbstherrlichkeit oder Selbstüberschätzung neige ich manchmal nachsichtig zu sein, wenn dahinter eine anständige Leistung steckt oder diese ambivalenten Charakterzüge der Motivation dienen, eine anständige Leistung zu liefern. Im Fall des Eurojackpots vermisse ich allerdings derartige Leistung. Neustes Beispiel hierfür bilden die letzten vier Ausspielungen. Am 10.10.2014 nahm man Tschechien und Ungarn auf und führte eine neue Spielformel ein. Bei allen Gewinnklassen mit den sog. Eurozahlen haben sich die Trefferwahrscheinlichkeiten wesentlich verschlechtert und die neuen Gewinnquoten in Relation dazu auch, weil man die Ausschüttungsquote für die Gewinnklasse1 + Boosterfond von 44 auf 48 Prozent erhöhte. Damit die neuen und alten Kunden nicht weglaufen, haben sich die Eurojackpot-Macher Folgendes einfallen lassen:

Seit vier Wochen, eben genau ab dem 10.10.2014, gibt es in der Gewinnklasse12 (2 Richtige + 1 Eurozahl) ausschließlich Gewinne unter dem statistischen Mittel, was zu Folge hat, dass es 10 bis 19 Prozent Gewinner mehr gibt. Und für den unbedarften Spieler ist jeder Gewinn - auch der kleinste - ein Erfolg und erfüllt die so wichtige "spielbindende Funktion". Hier die dazugehörige Auflistung:

Datum ___ Gewinnklasse _ (Quote im Mittel) __ Gewinnquote __ Unterschied in %
________________________________________________________________________

10.10.2014: Gewinnkl. 12 ____ 8,02 € _________ 7,20 € __________ - 10,2 %
17.10.2014: Gewinnkl. 12 ____ 8,02 € _________ 6,50 € __________ - 19,0 %
24.10.2014: Gewinnkl. 12 ____ 8,02 € _________ 6,90 € __________ - 14,0 %
31.10.2014: Gewinnkl. 12 ____ 8,02 € _________ 6,60 € __________ - 17,7 %

Die Gewinnklasse 11 sieht auch nicht besser aus:

10.10.2014: Gewinnkl. 11 ____ 9,98 € _________ 7,40 € __________ - 25,9 %
17.10.2014: Gewinnkl. 11 ____ 9,98 € _________ 10,0 € __________ + 0,2 %
24.10.2014: Gewinnkl. 11 ____ 9,98 € _________ 8,50 € __________ - 14,8 %
31.10.2014: Gewinnkl. 11 ____ 9,98 € _________ 6,80 € __________ - 31,9 %

Ein einziges Kasperletheater! Und zum Schluss diese Definition:

"Betrug bezeichnet im Strafrecht Deutschlands ein Vermögensdelikt, bei dem der Täter in der Absicht rechtswidriger Bereicherung das Opfer durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen gezielt so täuscht, dass dieses sich selbst oder einen Dritten am Vermögen schädigt und damit materiellen Schaden zufügt."


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