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... eine gute Nachricht für Theo Goßner, Chairman der Eurojackpot-Kooperative. Die Sache mit dem Jackpot für die Esten zur Finanzierung eines zweiten Panzer hat sich inzwischen erledigt! Die vorbildlichste Demokratie unserer Galaxie schickte am gestrigen Montag per Schiff "Liberty Promise" 120 "Abrams"-Panzer und Kampffahrzeuge vom Typ "Bradley", die den drei baltischen Staaten: Estland, Lettland und Litauen, "überlassen" werden:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausla...n-13472665.html

Was heißt "überlassen"? Das heißt, dass die USA kurz vor der Pleite stehen, kaum Geld für die Wartung und Instandhaltung des sowieso veralteten Militärgeräts haben und deshalb "überlassen" sie diese Aufgaben befreundeten Nationen:

http://www.contra-magazin.com/2015/03/di...ie-last-tragen/

Man kann nur hoffen, dass die Esten über bessere Panzerfahrer verfügen als die Ukrainer:

https://www.youtube.com/watch?v=G4X_C5vIeMQ

Mein letzter Beitrag über die Deutsche Sportlotterie scheint bei Lotto Hessen angekommen zu sein. Die Ergebnisse der letzten Ziehung sehen schon viel besser aus und ähneln dem Zufall mehr als die drei ersten:

https://spiel.deutsche-sportlotterie.de/...kxv9RnzyFfNNJT0!-858585505!-1475560833?gbn=19&loc=de&jdn=19

So ganz zufriedenstellend war dieses Ziehungsergebnis noch nicht, aber weil ich kein Experte bin und meine Beiträge vielleicht von 10-15 Leuten gelesen werden, fällt das, was ich meine und schreibe nicht so sehr ins Gewicht.

Und Experten-Meinung ist das A und O in Deutschland und nicht nur. Bist du keiner, dann haste wenig bis nix, zu sagen. Um ein erfolgreicher Experte zu werden, gibt es drei Möglichkeiten.

Die Erste: durch Leistung und Erfolge! Nehmen wir als Beispiel Günter Netzer. Er war jahrelang ein erfolgreicher Fußballprofi, Europa- und Weltmeister, danach Manager beim Hamburger SV und deswegen kann man ihn ohne Wenn und Aber als einen ausgewiesenen Fußball-Experten einstufen.

Die zweite Möglichkeit: Studium! Prof. Dr. Karl Bosch studierte Mathematik, danach spielte er und beschäftigte sich mit Lotto, deshalb wurde er berechtigterweise zum Lotto-Experten.

Die dritte Möglichkeit: Lebenserfahrung! Hierzu habe ich den Terrorismus-Experten Rolf Tophoven gewählt. Er selbst war kein Terrorist (hoffe ich zumindest), studierte Germanistik und Geschichtswissenschaften, war Mitglied in einer katholischen Studentenverbindung, gedient hatte er höchstwahrscheinlich auch nicht, und nur aufgrund schlimmer Lebenserfahrungen als Gymnasiallehrer am Hugo-Junkers-Gymnasium in Rheydt wurde er später zum Terrorismus-Experten.

Zu dieser Thematik schrieb er Bücher, die auf junge Menschen durchaus inspirierend wirkten und momentan, wenn in der Welt etwas Schlimmes in diese Richtung passiert, ist Rolf Tophoven ein gefragter Mann. So auch im Januar nach dem "Hebdomor" in Paris ("Hebdomor": Massensterben von Karikaturisten) konnte man überall die fundierten Analysen von Rolf Tophoven lesen und bewundern:

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10.03.2015 01:38 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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"„Der Anschlag scheint bis ins letzte Detail vorbereitet gewesen zu sein, inklusive der Fluchtwege“, sagt Tophoven. Man könne deshalb davon ausgehen, dass diese Männer Profis seien und über eine militärische Ausbildung verfügten"

"Auch Terrorismus-Experte Rolf Tophoven ist „von der ungeheuren Brutalität und Konsequenz der Täter“ überrascht. „Das ist ein völlig neuer Modus Operandi des Terrors“, sagt er zu FOCUS Online. „In Europa haben wir uns bisher vor allem vor Einzeltätern, vor dem sogenannten ‚einsamen Wolf‘ gefürchtet. Doch die Angreifer in Paris waren ein perfekt organisiertes Exekutionskommando.“

"Profis mit militärischer Ausbildung"
„Denkbar ist, dass sie das Objekt vorher ausgespäht haben und deshalb genau wussten, wann wo Polizisten präsent sind“, sagt Tophoven."

"Aus dem Video des Anschlags auf die Satirezeitschrift geht hervor, dass die Attentäter eine Waffenausbildung hatten. Sie führten ihre Taten schnell und effizient aus, machten keine Anfängerfehler."


Ob die Analyse von Tophoven ein Volltreffer war? Darüber im nächsten Beitrag.


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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10.03.2015 01:39 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... die von mir am Ende des Beitrags vom 9. März gestellte Frage:

"Ob die Analyse von Tophoven ein Volltreffer war?"

ist natürlich reine Rhetorik. All die Superlativen, die Tophoven auf seinem Zettel hatte und diese zur Beschreibung der sog. Attentäter verwendete: "Profis", "militärische Ausbildung", "bis ins letzte Detail vorbereitet", "ein perfekt organisiertes Exekutionskommando", "schnell und effizient", "keine Anfängerfehler", waren kompletter Unsinn und entsprachen keinesfalls der Realität. Alleine die Tatsache, dass die Kouachi Brüder nicht mal wussten, unter welcher Adresse sich die Stätte ihres zukünftigen terroristischen Wirkens befand, zeigt die geistige Überforderung dieses "perfekt organisierten Exekutionskommandos". Und was die angebliche "militärische Ausbildung" anbetrifft, da kann man nur sagen - ein Wunder, dass sie sich nicht gegenseitig umgebracht haben!

Bereits bevor man einem Soldaten die Übungsmunition in die Hand gibt, bekommt er rigoros erklärt, dass eine geladene und entsicherte Waffe nie auf einen Partner gerichtet werden darf!!! In brenzligen Fällen senkt man den Lauf des Gewehrs automatisch zum Boden und so was wird nach kurzer Zeit zum Reflex. Und was sahen wir in Paris? Bitte schön:

http://bilder1.n-tv.de/img/incoming/crop...is-Attentat.jpg

Der optisch kleinere Kouachi, der sich wie ein Grobmotoriker bewegte, lief eine ganze Weile neben seinem Bruder mit auf ihn gerichtetem Gewehr. Einmal gestolpert... Schuss gelöst... Bruder tot... Tragödie! Wenn das "keine Anfängerfehler" sind, dann weiß ich nicht mehr.

Nur ein einziges Mal suchte der Größere die Deckung, sonst präsentierten sich die Beiden wie Hirsche auf einer Waldlichtung, obwohl wie im Fall der Szene mit dem Beschuss des Einsatzwagens bewaffnete Polizisten drin saßen. Bei dieser Aktion versuchten die "schnellen und effizienten" Attentäter mit: Piff... paff... piff... paff - also Einzelschüssen, die Ordnungshüter und ihr Fahrzeug "unschädlich" zu machen. Beides gelang nicht. Zwei Profis hätten diese Aufgabe ganz anders gelöst, aber... so was stand nicht im Drehbuch.

Ganz am Anfang haben die Kouachi's ihren schwarzen Citroën mit kaputter Heckscheibe auf einer Kreuzung und dazu noch auf dem Zebrastreifen angehalten und abgestellt. In einer Gegend mit verstärkter Polizeipräsenz, wo alle 30 Min. ein Streifenwagen vorbeifuhr und regelmäßig die Drahtesel-Kavallerie der Pariser Polizei unterwegs war, was auf diesem Video zu sehen ist:

https://www.youtube.com/watch?v=gxdyZ0JIRis

Was die Fahradpolizisten da suchten und anstellten, erfahren wir wahrscheinlich nie. Und überhaupt, das ganze Bildmaterial zum Attentat selbst, welches man zur Verfügung hat und durch die Medien damals kolportiert wurde, ist so viel wert wie die Aufzeichnungen von Lotto-Ziehungen - ohne Zeitstempel kann man dies in die Mülltonne werfen. Was Besseres haben wir ja aber nicht!

Nichtsdestotrotz die beiden "Hauptdarsteller" hinterlassen einen völlig dilettantischen Eindruck - mit dem Höhepunkt, als der Kleinere den Größeren darum bittet, ihm das Magazin seiner AK zu wechseln, weil er selbst damit überfordert ist:

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14.03.2015 01:35 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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https://www.youtube.com/watch?v=rvOAG6OwaRY&bpctr=1426111966

- und eine ganze Menge Fragen offen, die es zu beantworten gibt. Die beste Gelegenheit dafür wäre der angekündigte parlamentarische Untersuchungsausschuss, von dem man leider nix mehr hört:

"12. Januar 2015 13:04 Uhr

Paris (AFP) In Frankreich wird sich aller Voraussicht nach ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss mit der Anschlagsserie in Paris befassen. "Ich denke, dass das Parlament einen Untersuchungsausschuss wollen wird über das, was passiert ist", sagte Premierminister Manuel Valls am Montag den Sendern BFMTV und RMC. "Das ist legitim und naturgemäß."


http://www.zeit.de/news/2015-01/12/frank...suchen-12130403

Rolf Tophoven sprach hinsichtlich der Ereignisse in Paris von einem ganz neuen "Modus Operandi". Da hatte er wirklich recht, obwohl er was anderes damit meinte. Und bei der Analyse eines Experten viel wichtiger als "Modus Operandi" finde ich persönlich das Werk des Wirkenden, also: "Opus operantis", bzw. wie Helmut Kohl zu sagen pflegte: "Wichtig ist, was hinten rauskommt!"

Bei Tophoven kam nur Sch...e raus. Er hat das von ihm zu diesem Pariser Kasperletheater Gesagte und Behauptete nie dementiert oder korrigiert und muss mit dieser Blamage weiter leben. Und weil es im Internet ab und zu ziemlich brutal zugeht, kann man nie ausschließen, dass er eines Tages statt mit Rolf nur mit "ROFL" angesprochen wird.


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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14.03.2015 01:36 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... in den zwei letzten Beiträgen über die Deutsche Sportlotterie haben wir gelernt, wie Lotto Hessen die Ziehungsergebnisse gestalten muss, damit eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Kleingewinnern herauskommt und diese auch zu "Stammspielern" werden. Wenn sich ein Teilnehmer über mehrere Wochen für ein und dieselbe Farbe an erster Stelle entscheidet und diese auch mehr oder weniger zufällig ermittelt wird, dann gewinnt er jedes Mal zumindest die 2,50 € und hat dadurch mehrere Erfolgserlebnisse. Mit dreimal "Rot" an erster Stelle in den ersten drei Ziehungen machte Lotto Hessen hierzu eine erstklassige Vorführung und dafür vielen Dank.

Heute erfahren wir, was Lotto Hessen tun muss, um einen frühzeitigen und kostspieligen Treffer von 500.000 € in der Gewinnklasse-1 zu verhindern. Die Gewinnausschüttung bei dieser Lotterie beträgt 31,26%, was gemessen an dem von mir angenommenen Umsatz der ersten Ziehung von ca. 30.000 € knapp über 10.000 € ausmacht. Davon sind ca. 18,5% = 1.850 € für die Gewinnklasse-1 vorgesehen. Man sieht sofort, dass es einige Jahre dauern kann, bis die 500.000 € für den Haupttreffer eingespielt sind. Sollte die Ziehung dem unberechenbaren Zufall überlassen werden und dieser Treffer beispielsweise in der nächsten Woche passieren, dann bliebe den Veranstaltern nichts anderes übrig als der Weg zur Bank.

Um den Hauptgewinn zu erzielen, muss man nicht nur alle Farben und Sportdisziplinen richtig tippen, sondern auch die letzte Hürde überwinden und die korrekte Medaillen-Variante erraten. Und hierbei spielt wieder die Psychologie eine signifikante Rolle.

Ich wage es erneut zu behaupten, dass Lose dieser Sportlotterie vorwiegend von Menschen gekauft werden, die irgendwas mit Sport zu tun haben bzw. am Sport interessiert sind. Und man betreibt Sport nicht, um zu verlieren, sondern, um... zu gewinnen bzw. Erfolge zu haben. Die größten sportlichen Erfolge werden meistens der Goldmedaille, gefolgt von Silber und Bronze honoriert. Man kann also davon ausgehen, dass im Unterbewusstsein eines Sportbegeisterten eher die Goldmedaille die Nummer 1 ist und diese auch bevorzugt wird.

Bei der Deutschen Sportlotterie gibt es 10 unterschiedliche 3-Medaillen-Varianten, wobei jede Medaille gerecht immer 10-mal vertreten ist. (Rein optisch sagt mir persönlich zuerst die Goldmedaille zu, dann Bronze- und erst an dritter Stelle die Silbermedaille, weil sie mich eher an Aluminium als an Silber erinnert - ist aber meine subjektive Wahrnehmung)

Nun überprüfen wir, wie sieht der "Medaillenspiegel" nach den bisherigen 5 Ziehungen der Deutschen Sportlotterie aus:

13.02.2015: Silber - Silber - Bronze
20.02.2015: Bronze - Bronze - Gold
27.02.2015: Silber - Silber - Gold
06.03.2015: Silber - Silber - Silber
13.03.2015: Bronze - Bronze - Silber

https://spiel.deutsche-sportlotterie.de/...9&loc=de&jdn=19

8 x Silber
5 x Bronze
2 x Gold


Nur zweimal "Gold" und dazu noch an letzter Stelle! Das heißt, der Haupttreffer bzw. die Gewinnklasse-1 mit 500.000 € war nie gefährdet. Das TÜV-geprüfte Keno-Ziehungsgerät macht also auch bei der Deutschen Sportlotterie einen fantastischen Job!!!

Apropos Job! Bis diese Lotterie am 13. Februar startete, gab es auf der Homepage der Deutschen Sportlotterie bis zu 5 News-Meldungen monatlich. Seit dem 12.02.2015 - keine mehr! Ich bemühe mich zwar, schreibe einen Beitrag nach dem anderen, bin aber auf Dauer als Lückenfüller nicht zu haben. Also Leute! An die Tasten, fertig, los!

Die Chefs von WestLotto braucht man zum Schreiben erfreulicherweise nicht zu animieren.

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16.03.2015 00:50 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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In der letzten Ausgabe des Glück-Magazins von WestLotto konnte man wieder die Schreibkünste des Leiters Kommunikation/Public Affairs, Axel Weber, bewundern. Irgendwo schnappte er auf, dass es in den USA Rubbellose gibt, die nach gebratenem Speck riechen. Diese heißen dann entsprechend "I love bacon". Die in NRW von WestLotto angebotenen Rubbellose sollen angeblich neutral - also "unparfümiert" - sein. Weiß ich nicht, hab noch nie im Leben ein Rubbellos gekauft. Allerdings hatte ich früher des Öfteren Keno-, Lotto- und Eurojackpotscheine in der Hand gehabt. Und diese rochen ziemlich stark nach... Betrug. Leider, leider.


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... ooooh! Der letzte Beitrag von mir scheint richtig gesessen zu haben. Das sehe ich an den subtilen Aktivitäten einiger Mitglieder der Netz-Community und - weil ich das TÜV-geprüfte Keno-Ziehungsgerät schon wieder mit Lob überzog - an dem heutigen "Zahltag" bei der Keno Lotterie.

Es kommt manchmal vor, dass der Zufall wundersame Kapriolen macht und man staunt deswegen nicht schlecht. Nur die heutige Keno-Kapriole von Lotto Hessen hatte zusätzlich einen partiellen Charakter! Es gab drei Hauptgewinne je 100.000 € beim Kenotyp10, ebenso drei Hauptgewinne je 50.000 € beim Kenotyp9 und zwölf Hauptgewinne je 10.000 € beim Kenotyp8 - also 570.000 € alleine in 3 von insgesamt 33 Gewinnklassen bei einem Tagesumsatz von 355.623 €.

Das "Wundersame" an diesem Ergebnis ist, dass alle anderen Gewinnklassen keine erhöhte Anzahl an Gewinnen aufweisen. Das heißt, das überaus flexible Keno-Ziehungsgerät wählte entweder eine Gewinnzahlenreihe, die nur 18 Tipps von über 350.000 gezielt begünstigte, oder die Begünstigten wussten schon vorher, was sie ankreuzen sollen. An irgendwelchen "günstigen" Gewinnzahlen lag es also nicht.

Beim Kenotyp7 gab es keinen einzigen Haupttreffer, obwohl die Trefferchance bei 1 zu 15.464 liegt - zum Vergleich Kenotyp10: 1 zu 2.147.180!!! Und beim Kenotyp6 nur 14 Volltreffer je 500 € (Trefferchance: 1 zu 3.383), was weit, weit unter der Erwartung liegt. Warum? In der Gewinnklasse-2 dieses Kenotyps gab es 412 Treffer - Trefferchance: 1 zu 169. Dazu eine kleine Rechnung:

3.383 : 169 = 20,01

412 : 20,01 = 20,58 - das heißt, im Schnitt erwartet man bei 412 Treffern in der Gewinnklasse-2 ca. 20 Volltreffer mit 6 Richtigen.

Die Kenospieler, die den Kenotyp6 bevorzugen, sind für Lotto Hessen sehr "pflegeleicht". Es reicht, wenn sie einmal im Monat eine signifikant erhöhte Anzahl an Gewinnen sehen, und dann fressen sie wochenlang aus der Hand. Ich habe mir im Januar alle Treffer in den Gewinnklassen 1 und 2 des Kenotyp6 notiert und dies genau beobachten können. Bei 9.695 "Fünfern" gab's nur 411 "Sechser", obwohl die statistische Erwartung bei ca. 485 lag und Mitte des Monats, am 14. Januar, 82 "Sechser" auf einen Schlag getroffen wurden, was gemessen an den 581 an diesem Tag erzielten "Fünfern" einen Überschuss von rund 53 "Sechser" bedeutete. Dieser einmalige "Überschuss" konnte die monatliche Bilanz kaum positiv beeinflussen, weil die Spieler des Kenotyp6 3/4 des Monats Januar nix Gescheites trafen und sich oft mit 2-3 und sogar mit nur einem Sechser am 28. Jan. begnügen mussten. So schaut's aus, liebe Keno-Zocker!

Das Management der Deutschen Sportlotterie übt sich weiterhin im Schweigen und ich weiß nicht so recht, wie man dieser gut gemeinten Idee helfen kann. Die ursprüngliche Hoffnung:

"Eine Studie mit 5.000 Teilnehmern habe ergeben, dass potentielle Teilnehmer der Deutschen Sportlotterie höher gebildet seien als der Durchschnitt und ein höheres Nettoeinkommen haben. 86 Prozent von ihnen spielen gar kein Lotto. Sie würden spielen, um den Sport zu fördern."

http://www.zeit.de/sport/2013-10/robert-...rderung/seite-2

erwies sich als falsch bzw. verfrüht. Und weil wirksame und dauerhafte Werbung teuer ist - die staatlichen Lottogesellschaften pumpen in die Werbung zig Millionen Euro jährlich - müsste die Deutsche Sportlotterie vielleicht andere Wege gehen, etwas Spektakuläres machen. So wie damals, als Robert Harting... ihr wisst schon, das mit den "mafiösen Strukturen", was sofort breit und mit großem Echo in der Presse kommentiert wurde.

Wie wäre es zum Beispiel damit...

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die Deutsche Sportlotterie startet eine bundesweite Sammelaktion und organisiert einen Hilfskonvoi in die Ostukraine, in den Donbass!!!

Ich bin mir ziemlich sicher, so was würde automatisch nicht nur das Interesse aller Medien wecken, sondern auch eine Sympathie-Welle in großen Teilen der deutschen Bevölkerung auslösen. Sport/Olympiade soll Frieden und Versöhnung fördern, sagte Benedikt XVI und Willy Brandt: "Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts".


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... für Viele war die Mathe in der Schule besonders langweilig, wenn der Bezug zum Alltag bzw. zur Praxis fehlte. Deswegen ist es ganz hilfreich und pädagogisch wertvoll, solche Aufgaben zu stellen, die mit der Realität etwas zu tun haben. Und genau so eine Aufgabe hat man den Schülern bei Matheklausur zum diesjährigen Abitur serviert. Hier der Einführungstext:

Zitat:
Aufgabe 4:
Am Ende der Show erhält jeder Zuschauer die Möglichkeit, das Glücksrad, bei dem der Mittelpunktswinkel des Gewinnsektors auf genau 36° (p = 0,1) eingestellt sein soll, einmalig zu drehen. Ein im Zuschauerraum befindlicher Notar äußert die Vermutung, dass der Veranstalter, um Geld zu sparen, das Glücksrad so manipuliert hat, dass die Gewinnwahrscheinlichkeit unter 10% liegt. [...]


Und lange braucht man nicht zu suchen, um ein passendes Beispiel aus dem realen Leben finden zu können. Vor zwei Tagen schrieb das Mindener Tageblatt:

Zitat:
"Gauselmann: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungsverfahren wegen Softwaremanipulation

Espelkamp/Essen (nw). Die Staatsanwaltschaft Essen prüft, ob sie ein gesondertes Ermittlungsverfahren gegen den Espelkamper Unternehmer Paul Gauselmann einleiten wird. Es geht um Manipulationen an der Software eines Konkurrenten. [...]

Wie berichtet geht laut Spiegel aus dem Mitschnitt hervor, dass Gauselmann Ali T. 2007 gebeten habe, die Software von Geldspielautomaten seines Konkurrenten Novomatic zu manipulieren. Dadurch sollte Novomatic Probleme mit Behörden bekommen. Dafür habe Gauselmamn Ali T. 750.000 Euro geboten. [...]

Gauselmann wies erneut alle Vorwürfe zurück. Er habe Ali T. nicht zu strafbaren Handlungen angestiftet, sondern ihn beauftragt, Manipulationsmöglichkeiten zu finden, um sich davor zu schützen. Er habe Novomatic sofort über diese Möglichkeiten informiert. [...]

Drei Varianten wurden nachgewiesen: Gerätebetreiber konnten die gesetzliche Gewinnquote zu ihren Gunsten senken - auf Kosten der Spieler. Betreiber konnten mit bestimmten Tastenkombinationen selbst Barauszahlungen erspielen und den Fiskus betrügen. Zudem soll Ali T. Spielhallenbetreibern Software verkauft haben, mit der seine Mittäter in den Hallen Gewinne ergaunerten. [...]


http://www.mt.de/lokales/regionales/2041...nipulation.html

So macht Mathematik richtig Spaß! Und wer die Staatsanwälte gut kennt, der weiß, dass die Ermittlungen aller Voraussicht nach eingestellt werden. Und sollte sich herausstellen, dass er Ali T. tatsächlich den Auftrag gab, Manipulationsmöglichkeiten zu finden, um sich und den direkten Konkurrenten "Novomatic" zu schützen (Muahahahahaaaaa!), dann steht nichts im Wege die Akte Gauselmann direkt nach Vatikan zu versenden, um die Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens vorzubereiten!!!

Paul Gauselmann, die "Mutter Teresa" der deutschen Arbeiterklasse! Er opferte sein Leben, um der Unterschicht mit seinem "kleinen Glücksspiel" die Tristesse des Alltags erträglicher zu machen! Gegen sehr kleines Geld - versteht sich! Zur 1. Milliarde Euro Privatvermögen fehlen noch ca. 50 Mio. Aber auch die werden irgendwann eingespielt!


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... in meinem Beitrag vom 20. Februar zitierte ich den User @runner, der sich über die "komischen" Lottogewinnzahlen beschwerte:

Zitat:
runner schrieb am 17 Feb, 2015 08:12 30: [...]

ganz komische zahlen letzte zeit (hä)

(wink)


http://www.finanz-forum.de/macht_regelma....html#post97203

Und tatsächlich, bereits die erste Ziehung 2015 brachte den ersten sog. "Drilling" (36-37-38), der statistisch ca. alle 22 Ziehungen - also ungefähr 5-mal pro Jahr - ermittelt wird. In der zweiten Lottoziehung gab es dann sofort den zweiten "Drilling" (41-42-43), bei der Ausspielung Nr. 9 den dritten (45-46-47), die 11. Ziehung endete mit dem vierten "Drilling" (12-13-14), und gleich danach sahen wir sogar einen "Vierling" (25-26-27-28) - der kombinatorisch: 25-26-27 und 26-27-28, also zwei "Drillinge" ergibt. Den letzten "Drilling" präsentierte uns Saartoto in der Ziehung Nr. 23 (3-4-5).

Insgesamt: in 25 Ziehungen ein "Soll" für die Zeitspanne von anderthalb Jahren geschafft! Hinzu kommt noch der große Überschuss an hohen Zahlen - ab 25 bis 49. Davon hat man bis dato 86 Stück gezogen, was im Vergleich mit den 64 Gewinnzahlen von 1 bis 24, eine ansehnliche Abweichung darstellt.

Und wenn man die Lottospieler mit solchen Zahlen zu lange nervt, dann verlieren sie zunehmend die Lust, weiter zu spielen. Das konnten die Lottobosse vor einer Woche am Samstag dem 21. März feststellen, als sie eine halbe Stunde vor der Ziehung nur 47,9 Mio. Euro in der Kasse liegen sahen. Ein Spieleinsatz, der an die Zeit vor der drastischen Preiserhöhung im Mai 2013 erinnert.

Was macht Lotto in so einer brenzligen Lage, na... ? Richtig, einen "Lotto-Winterschlussverkauf"!!!

Wie auf Befehl ermittelte der Zufall eine Gewinnzahlenreihe mit fünf "Geburtstagszahlen" - darunter die "19" als Allzweckwaffe!!! Der Lottojackpot war weg und in allen anderen Gewinnklassen eine Trefferquote, die seit einer halben Ewigkeit nicht mehr gesehen. Na gut, bei einem Fünfer von 1.986 € ist keiner vor Freude an die Decke gesprungen, aber bundesweit gab es fast doppelt so viele Gewinner als sonst.

Und das war noch nicht alles. Beim Spiel77 ging der Jackpot von 977.777 € auch weg. Und die Zusatzlotterie Super6, die seit über einem Jahr sowieso wahre Wunder wie am Fließband produziert, enttäuschte ebenso nicht. Ganz im Gegenteil! Hier die Ergebnisse:

Spieleinsatz: 5.281.881,25 €

Gewinnklasse-6: 395.228 x _ 2,50 €
Gewinnklasse-5: 39.696 x __ 6,00 €
Gewinnklasse-4: 3.561 x __ 66,00 €
Gewinnklasse-3: 364 x ___666,00 €
Gewinnklasse-2: 35 x __ 6.666,00 €

Wir sehen in der zweiten Gewinnklasse 35 Treffer mit je 6.666 € Gewinn und im "Normalfall" gäbe es deshalb 3-4 Hauptgewinne zu 100.000 €. Den "Normalfall" gab es nicht:

Gewinnklasse-1: 9 x 100.000,00 €!!!

Man kann nur hoffen, dass diese 9 Hauptgewinne an den gemeinen Spieler und nicht an irgendwelche Insider vergeben wurden!

Tja, was soll man dazu sagen? Vielleicht... Die westliche "Wertegemeinschaft" wirft Russland eine gelenkte Demokratie vor. Besser eine gelenkte als gar keine, in der ein derart "gelenktes" Glückspiel möglich ist.


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30.03.2015 03:16 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... wenn man durch die blühenden Landschaften des Deutschen Lotto- und Totoblocks wandert, lohnt sich ab und zu einen Blick auf die Jahresergebnisse der einzelnen Lottogesellschaften zu werfen. Besonders beeindruckend sind erwartungsgemäß die Zahlen von WestLotto aus NRW, dem bevölkerungsreichsten Bundesland.

Im Vergleich mit Managern von börsennotierten Firmen spielen die Lottobosse gehaltsmäßig zwar nur in der Kreisliga, die Grundprinzipien bzw. das Bestreben sind in beiden Fällen dieselben - Wachstum und Profit. Deshalb wundert es keinen, wenn bei der jährlichen Pressemitteilung der Schwerpunkt auf die steigende Anzahl von Lotto-Millionären und Großgewinnern oder den Umsatz gelegt wird. So haben wir Anfang 2012 erfahren, dass 2011 NRW um 262 Großgewinner (ab 100.000 € - darunter 31 "Neu-Millionäre") reicher wurde:

http://www.isa-guide.de/isa-gaming/articles/34747.html

2012 gab es schon 269 Großgewinner:

http://www.isa-guide.de/isa-gaming/articles/69996.html

Und dann kam das Jahr 2013 mit der 33%igen Preiserhöhung für Lottoeinsätze, was einerseits höhere Umsätze generierte, andererseits viel weniger Neu-Millionäre und Großgewinner hervorbrachte, weil die Menge gespielter Tipps stark rückläufig wurde. Deswegen verzichtete WestLotto auf die Angabe über die genaue Anzahl der Großgewinner und schränkte sich auf der Pressekonferenz zur Jahresbilanz 2013 auf den um 6,8 % gestiegenen Umsatz und 23 Neu-Millionäre ein:

http://www.isa-guide.de/isa-gaming/articles/100726.html

Erst in diesem Jahr, als der gemeine Lottospieler die Zahlen von vor 3-4 Jahren längst vergessen hat, kam die ganze Wahrheit raus und die Anzahl von nur 195 Großgewinnern - darunter 23 Millionäre:

http://www.isa-guide.de/isa-gaming/articles/122744.html

Tja, werbestrategisch sieht das tatsächlich schei... aus und wird den Lotto-Kunden in NRW stark verunsichern, weil er fürs Lottospielen viel tiefer in die Tasche greifen muss und gleichzeitig gefühlsmäßig seltener sechsstellig gewinnen kann! Aber... weil man WestLotto wegen der transeuropäischen Lotterie Eurojackpot viel zu verdanken hat, zauberten die deutschen Lottomacher vor Kurzem 75 Großgewinner auf einen Schlag!!! Und alle extra für WestLotto und NRW!!!

Was? So was geht nicht? Doch! Hier das Rezept:

Man nehme eine Prise Überlegung, eine gehörige Portion krimineller Energie, dazu einen Lottojackpot knapp über dem statistischen Mittelwert oder noch besser: die Hälfte eines Lottojackpots von 19 Mio. €, dann zerhackt man die Millionen in 91 Teile je 113.000 €, verteilt diese unter 75 "Kunden", streut ein paar Gerüchte drüber - es handelt sich hierbei um Zufall und... fertig!!!

Zitat:
"Sie haben zusammen 9,8 Millionen Euro gewonnen, aber am Ende bleiben für jeden nur etwas mehr als 100.000 Euro übrig: Mit einem System-Lottoschein haben 75 Tipper aus Nordrhein-Westfalen am Wochenende den Jackpot geknackt. [...]

Wie Westlotto in Münster mitteilte, bleiben für jeden der 75 Gewinner aus Nordrhein-Westfalen unter dem Strich 113.952 Euro. Kleiner Trost für die Lottospieler: Dank des Systemscheins haben sie nicht nur den Jackpot beim Lotto "6 aus 49" geknackt, sondern auch in weiteren Gewinnklassen abgeräumt, so dass insgesamt rund 10,4 Millionen Euro nach Nordrhein-Westfalen an die Anteilseigner fließen.

[...] Nach Angaben von Westlotto gab es eine vergleichbare Gewinnaufteilung bei einem Jackpot bislang noch nie."


http://www.t-online.de/nachrichten/panor...ich-gewinn.html

Zu den Einzelheiten dieses "Lotto-Wunders" vielleicht in einem späteren Beitrag. Heute nur noch zwei Anmerkungen:

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09.04.2015 03:13 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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1. Bei dem Gedanken über die nächste Pressekonferenz von WestLotto zu: 60 Jahre Lotto / Jahresbilanz 2015, wird mir schon jetzt übel.
2. Bereits mehrere Male erwähnte ich die Tippgemeinschaft aus dem Lottostrategen Forum, die seit 3 Jahren ähnliche Vollsystem-Anteile spielt und bis dato einige Tausend 12er und 13er Vollsystemreihen kaufte. Das Höchste der Gefühle war ein Fünfer, der schon über ein Jahr zurückliegt und 160 € oder so ähnlich an Gewinn brachte. Diese Leute tun mir wirklich leid, weil sie - angesichts des Treffers in NRW - den Jackpot getrost vergessen dürfen!

Das Rezept und Ingrendienzien, um 75 Lotto-Großgewinner auf einmal gebacken zu bekommen, steht oben aufgeschrieben. Was fehlt, ist ein passender Namen... ich hab's: "Lotto macchiato!" (beflecktes, schmutziges Lotto)


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09.04.2015 03:15 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Zitat von Albatros

Hallo Stresstest,
eine Frage:
egal wo die Lottozahlen (u.a.m.) veröffentlicht werden, geschieht dies mit dem Zusatz "ohne Gewähr".
In den Nachrichtensendungen des TV, im Videotext, in der Presse,
sogar auf den Seiten der Anbieter selbst.
Wer ist denn nun im Besitz der Zahlen MIT Gewähr,aus welchen sich ja vermutlich die Quoten ergeben?

Albatros


http://www.dc-campus.net/showthread.php?p=212420#post212420

... grüß dich, @Albatros. Im Besitz der Gewinnzahlen mit Gewähr ist normalerweise die durchführende Lottogesellschaft. Maßgebend hierfür ist das vom zuständigen Ministerialbeamten unterschriebene Ziehungsprotokoll. Die Abschriften/Kopien dieses amtlichen Dokuments werden an alle übrigen Lottogesellschaften verschickt und dort für eine gewisse Zeit aufbewahrt - bei WestLotto 1 Jahr lang.

Die Ziehungsprotokolle sind nirgendwo im Netz einsehbar. Man weiß nicht einmal, welches Bundesland für die Aufsicht gerade zuständig sei. Über die Zeit, Ort und Art der Ziehung entscheidet immer der jeweilige Glückspiel-Veranstalter. Vom Zufallsprinzip steht in den Spielbedingungen nichts.

Vor fünf Jahren musste ich WestLotto mehrere Male anmailen und Überzeugungsarbeit leisten, um einige Kopien dieser Ziehungsprotokolle zugesandt zu bekommen. Man hat mich damals an Lotto Hessen weitergeleitet, obwohl in NRW nur WestLotto als Veranstalter fundiert. Und Lotto Hessen war sowieso nicht bereit/gewillt, mir irgendwelche Kopien auszuhändigen.

Die Formel: "Alle Angaben ohne Gewähr", ist international üblich und verständlich, weil es bei der Übermittlung dieser Angaben zu ungewollten Ungenauigkeiten oder Verwechslungen kommen kann. So wie einmal bei Keno der Fall war, als die Gewinnzahlen der obligatorischen Probe-Ziehung an den Hessischen Rundfunk versendet wurden, und stimmten mit den später ermittelten Keno-Gewinnzahlen nicht überein.

Für mich persönlich ist ein amtliches Ziehungsprotokoll nur ein Stück Papier. Solange der Verlauf und Ergebnisse der Ziehung nicht von unabhängigen Personen, die weder finanziell, vertraglich noch "sonstwie" mit dem Veranstalter in einer engen Beziehung stehen, glaubhaft bestätigt werden, bleiben nicht nur die Zeit, Ort und Art der Ziehung, sondern auch die Gewinnzahlen, eine direkte Entscheidung des jeweiligen Veranstalters.

Alleine die Tatsache wie sich Saartoto "bemüht", möglichst viel Haupttreffer bei der kleinen Zusatzlotterie Super6 zu produzieren, zeigt dies deutlich. Rational betrachtet, kann es bei dieser Lotterie - die lediglich aus der Nummer des Spielscheines resultiert - keine sechsstelligen von Kunden bevorzugten "Lieblingszahlen" geben. Und trotzdem, regelmäßig sehen wir Ergebnisse, die in allen niedrigeren Gewinnklassen gleichmäßig und entsprechend dem gegebenen Faktor verlaufen, aber in der höchsten Gewinnklasse-1 oft die doppelte Anzahl an Gewinnen aufweisen. Besonders sichtbar ist dieses "Prozedere" seit der Preiserhöhung für Lottoeinsätze im Mai 2013. Als Beispiel die letzten 3 Ziehungen der Lotterie Super6 am Samstag:

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11.04.2015 17:37 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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04.04.2015
1 (6-stlg. Gewinnzahl) _________ 8
2 (5 richtige Endziffern) _______ 34
3 (4 richtige Endziffern) ______ 287
4 (3 richtige Endziffern) _____ 2.819
5 (2 richtige Endziffern) ____ 29.250
6 (1 richtige Endziffer) ____ 294.049

28.03.2015
1 (6-stlg. Gewinnzahl) _________ 4
2 (5 richtige Endziffern) _______ 32
3 (4 richtige Endziffern) ______ 374
4 (3 richtige Endziffern) _____ 3.671
5 (2 richtige Endziffern) ____ 35.724
6 (1 richtige Endziffer) ____ 362.982

21.03.2015
1 (6-stlg. Gewinnzahl) _________ 9
2 (5 richtige Endziffern) _______ 35
3 (4 richtige Endziffern) ______ 364
4 (3 richtige Endziffern) _____ 3.561
5 (2 richtige Endziffern) ____ 39.696
6 (1 richtige Endziffer) ____ 395.228

Man kann nur hoffen, dass die "überschüssigen" Gewinne an den gemeinen Lottospieler ausgezahlt werden und nicht als "Boni" in Taschen irgendwelcher Insider landen. Die Lottogewinne, egal ob 100.000 oder 60.000.000 Euro, sind beim Finanzamt nach wie vor nicht meldepflichtig.


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11.04.2015 17:39 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... die Feierlichkeiten zu: "60 Jahre Lotto", laufen langsam an, beide Jackpots bei Lotto und Eurojackpot entwickeln sich prächtig, und bevor die erste Sommerurlaubswelle im Mai ausbricht, werden wir das ein oder anderes Highlight bereits erlebt haben. Auch die Propaganda-Abteilung von WestLotto ist aktiv geworden und beglückt die Leser des Glück-Magazins mit einem "Jubiläumsquiz" zum Mitmachen und Gewinnen. Knifflige Fragen wie: "Wann war die erste Lottoziehung?", warten auf die Leser und dazu auch etwas Wissenswertes:

"An der ersten Ziehung im LOTTO 6aus49 vor 60 Jahren konnten noch nicht alle Deutschen teilnehmen. Das lag nicht nur daran, dass Deutschland in Ost und West geteilt war."

Liebes WestLotto, muss man ständig die alten Wunden aufreißen? Jeder weiß doch, dass ca. 10 Jahre vor 1955 viele Deutsche aus privaten Gründen über Vatikan nach Südamerika ausgewandert sind, und deswegen konnten sie kein Lotto in Deutschland spielen. Was das Ostdeutschland angeht, da sollte man erwähnen, dass bereits 1945 die sächsische Landeslotterie begann, ab 1953 veranstaltete man Lotto 5aus90, ab 1954 weitere Lottospiele - 5aus45 und 6aus49. Das heißt, in Sachen staatliches Lotto waren Ostdeutsche die eigentlichen Pioniere im Nachkriegsdeutschland.

Und nun hab ich eine Quizfrage: Wie hieß die letzte Lotterie, die vor 1945 von allen Deutschen gespielt werden konnte? Na? Richtig! Die Arbeitsbeschaffungslotterie:

" Die Reichslotterie der NSDAP für Arbeitsbeschaffung (Kurzform Arbeitsbeschaffungslotterie, später fortgeführt als Reichslotterie für nationale Arbeit), war eine 1933 beginnende und bis mindestens 1940 fortgeführte Aktion, deren Erlöse angeblich zur Finanzierung staatlicher Arbeitsbeschaffungsprogramme beitragen sollten. Über den Großteil des Reinerlöses konnte die Partei verfügen, die damit eigene Bauvorhaben finanzierte. Obwohl spätestens Mitte 1937 eine Vollbeschäftigung erreicht war, wurde die Arbeitsbeschaffungslotterie weiter fortgeführt. [...]

Bereits im September 1933 waren alle Lose der ersten Serie zum Preis von 0,50 Reichsmark ausverkauft; der Gesamtwert betrug 6 Millionen Reichsmark.[1] Bei der dritten Ausspielung, die am 20. April 1934 („Führers Geburtstag“) begann, wurde der Hauptpreis zugunsten vermehrter Gewinnlose gesenkt. Der Lospreis wurde auf eine Reichsmark erhöht.

Anlässlich der siebten Arbeitsbeschaffungslotterie 1936 wurde Bilanz der bislang gelaufenen Aktion gezogen: Es wurden Gewinne in Höhe von 13.000.000 RM ausgezahlt. An den Staat wurde als Lotteriesteuer 3.750.000 RM überwiesen. Über den Reinerlös von 25.800.000 RM verfügte die NSDAP, die diese Gelder in „ihre Prunkbauten“ investierte [...]"


http://de.wikipedia.org/wiki/Reichslotte...eitsbeschaffung

Der "Generalplan Ost" sah in den neu gewonnenen Ostgebieten keine Einführung von Lotterien, wie der heutige Eurojackpot oder "Aktion Mensch", vor. Es gab andere Aktionen: Intelligenzaktion, Flurbereinigung oder AB, die übrigens auch nichts mit dem Zufall zu tun hatten, sondern... naja, wer will, der kann das nachlesen.

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18.04.2015 01:46 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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Bei der gestrigen Eurojackpot-Ausspielung wurden 7 Fünfer mit je 313.607 € "getroffen". Viermal in Deutschland und je einmal in Spanien, Italien und Dänemark. Estland, Lettland, Litauen, Tschechien, Ungarn, Kroatien und Slowenien gingen diesmal leer aus. Nein, ich will die Vergabe von 5 Richtigen mit einer oder ohne die Eurozahl keinesfalls kritisieren. Dies macht WestLotto sorgfältig und ziemlich gerecht. Das, worauf Theo Goßner nach über 3 Jahren verstärkt Acht nehmen muss, ist die höchste Gewinnklasse - der Jackpot.

Alle bisherigen Gewinne ab 40 Mio. € aufwärts gingen ausnahmslos nach Deutschland, Finnland und Dänemark - also in die Länder, die entweder alle gespielten Tipps in ihren Rechenzentren sichern, oder die Gewinnzahlen ermitteln!!! Die Spieler anderer Länder sind doch nicht doof und merken langsam, dass sie nur mit den mickrigen Jackpots abgespeist werden, die keinen mehr vom Hocker reißen.

Sollte der aktuelle Jackpot von über 60 Mio. € bereits verplant sein und anlässlich "60 Jahre Lotto" in Deutschland geknackt werden, dann kommt die Freude darüber in Estland, Tschechien oder Litauen wohl kaum auf. Auch von dem eventuellen Trick: einen höheren Jackpot in drei Ländern gleichzeitig knacken zu lassen, würde ich abraten. Dazu ist die Anzahl gespielter Tipps von 15-25 Mio. bei einer Trefferchance 1 zu 95 Mio., viel zu klein. Hierfür müsste man das Niveau von EuroMillionen erreichen. Und davon ist man noch weit entfernt.


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18.04.2015 01:47 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... als Ergänzung zum Beitrag von vorgestern die Auflistung aller Jackpots über 40 Mio. Euro:

12.09.2014: 61 Mio. € - in Finnland
09.12.2014: 58 Mio. € - in Deutschland
05.04.2014: 57 Mio. € - in Finnland
20.02.2015: 49 Mio. € - in Dänemark
12.04.2013: 46 Mio. € - in Deutschland
19.07.2013: 41 Mio. € - in Deutschland

Und hier einige Hauptreffer bei den "Exoten":

03.05.2013: 13 Mio. € - in Norwegen
16.08.2013: 15 Mio. € - in Italien
17.05.2014: 17 Mio. € - in Kroatien

So! Theo Goßner könnte jetzt ungefähr so argumentieren: "Die restlichen 13 Eurojackpot-Länder machen aber nur ca. 30% des Umsatzes aus, also sollen sie froh sein, dass ich sie überhaupt gewinnen lasse."

Ist irgendwie auch richtig, nur zusammen mit dem aktuellen Jackpot haben wir schon 7 Stück jenseits der 40 Mio. € Marke. Und 30% von 7 ergibt ca. 2 Stück. Also statistisch betrachtet - längst fällig! Als logische Konsequenz dieser langen Indizienkette, die seit Einführung des Eurojackpots im März 2012 peu à peu zum Vorschein kam, wäre diese zentrale Frage unserer Zeit angebracht:

"Wie lange kann man Menschen verarschen?"

Die Antwort darauf hängt von vielen Faktoren ab. Nehmen wir als Beispiel die Iraker. Vor einem Jahr haben die US-Amerikaner den Irakern gesagt: "Oh, guckt mal, bei euch laufen tausende IS-Terroristen rum, ihr musst sie bekämpfen". Das haben die Iraker auch versucht, nur gleichzeitig Folgendes festgestellt:

"Irakische Parlamentarier und Beamte werfen den USA vor, Milizen der Terrororganisation „Islamischer Staat“, gegen die die irakische Armee erbittert kämpft, regelmäßig mit Waffen und Lebensmitteln zu versorgen.

Flugzeuge der USA und der von ihnen geführten Anti-IS-Koalition hätten zuerst in Tal Afar, dann in Sindschar und nun auch im Raum Balad Nachschub für die IS-Milizen abgeworfen, teilte der Abgeordnete des irakischen Parlaments, Awad al-Awadi [...] „Mit den Ausreden, dies sei versehentlich getan worden, lassen wir uns nicht mehr irreführen."


http://de.sputniknews.com/politik/201412...l#ixzz3XmULsCL5

Also eindeutig: Verarsche! Andererseits gibt es für die Iraker keine andere Alternative als weiter zu kämpfen. Und damit haben wir den wichtigsten Faktor ausfindig gemacht: Alternativen. Sobald jemand merkt, dass er für dumm verkauft wird, sollte man als Nächstes überlegen, ob es möglich ist, dies zu beenden oder dieser Praxis aus dem Weg zu gehen. Und weil es im Fall der Lotterie Eurojackpot nicht um Leben und Tod geht, lautet die einfachste Alternative: Nicht spielen! Hierzu ein "Erfahrungsbericht" der leidgeprüften Lotostrategen:

Zitat:
Hallöchen Hallöchen,

ich plane eine neue dauerhafte Eurojackpott TG, gespielt werden alle 50 Zahlen, und das kostengünstig in 36 Reihen.

Angedacht ist eine Laufzeit von 4 Wochen, somit ergibt sich ein Gesamtspieleinsatz von 292 Euro. [...]


http://www.lotto-totostrategen.de/thread...eadid=4688&sid=

Und als alles komplett verspielt wurde:

Zitat:
Hallöchen,

Leider hat uns auch Freitag der 13te keine Glück gebracht.mist mist mist mist mist

Hier endet erst mal das Experiment Euro-Jack-Pott.

Ich Danke nochmal allen Teilnehmern, und stelle den offiziellen Gewinn/Nichtgewinnschein am Montag hier ein.wut wut wut wut wut


http://www.lotto-totostrategen.de/thread...1280#post121280


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20.04.2015 01:38 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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... in zweieinhalb Wochen feiern alle zivilisierten Menschen 70 Jahre Weltkriegsende. Die russische Armee wird auf dem Roten Platz wie üblich eine Militärparade abhalten, und die US-Streitkräfte werfen wahrscheinlich einige Bomben in Syrien oder Irak extra ab.

Auch die staatlichen Glückspielmonopole in Europa haben ihre stärksten Waffen rechtzeitig in Position gebracht. Im Vergleich mit dem deutschen Eurojackpot und seinen 15 Kollabora... äh, Kooperations-Ländern, befindet sich die von Paris aus operierende Alliierten-Lotterie: EuroMillions, momentan noch leicht im Rückstand. Für die gestrige Ziehung war ein EuroMillions-Jackpot von 39 Mio. € angekündigt. Und weil er erwartungsgemäß nicht geknackt wurde, warten am Freitag auf die Spieler 51 Mio. €. Beim Eurojackpot dagegen stehen/liegen satte 62 Mio. € für den Freitag bereit! Dies wäre zwar ein neuer Rekord gewesen, von den 90 Mio. €, die von WestLotto 2012 als Höchstgewinn versprochen wurden, aber noch weit, weit entfernt. In Anbetracht der wöchentlichen Umsatzzuwächse sieht die momentane und weitere Entwicklung beim Eurojackpot ungefähr so aus:

Eurojackpot:

03.04.2015: Jackpot - 36 Mio. €
10.04.2015: Jackpot - 43 Mio. €
17.04.2015: Jackpot - 51 Mio. €
24.04.2015: Jackpot - 62 Mio. €

01.05.2015: Jackpot (voraussichtlich/hypothetisch) - 75 Mio. €
08.05.2015: Jackpot (voraussichtlich/hypothetisch) - 90 Mio. €

Aufgrund der Tatsache, dass die EuroMillions zweimal pro Woche ausgespielt werden, und der Jackpot daher schneller als beim Eurojackpot wächst, stünden beide Lotterien erst am 1. Mai bei mehr oder weniger 75 Mio. € gleich auf. Und am 8. Mai 2015 wäre diese "Schlacht" für den Eurojackpot eindeutig verloren.

Theo Goßner verfügt noch über eine kleine "Wunderwaffe": nicht abgeholte Eurojackpot-Gewinne, die jeder Veranstalter in die gemeinsame Kasse einzahlen muss. Aber wie viel das ist, und ob dieses Geld wöchentlich, monatlich oder vierteljährlich konfisziert und dem Jackpot zugeführt wird, wissen wir nicht. Es bleibt auf jeden Fall spannend - auch für den passiven Beobachter.

Der diesjährige Jubilar - Lotto 6aus49 - mischt kräftig mit und bietet heute 21 Mio. € an. Da diese Ziehung die 9. infolge ohne einen Treffer in der Gewinnklasse-1 wäre, bleiben noch 3 Ausspielungen frei (letzte am 2. Mai mit vielleicht 32-33 Mio. € im Jackpot). Danach käme es zur Zwangsausschüttung. Also auch hochinteressant, obwohl jenseits des Vorstellbaren - zumindest bei einem gesunden Menschenverstand.

Evident weiterhin verrückt läuft die "Akkord-Produktion" von 100.000 Euro-Gewinnen bei Super6 am Samstag. Zu dem, was ich bereits schrieb:

http://www.finanz-forum.de/macht_regelma...html#post100399

kam dieselbe Nummer am 11. und 18. April hinzu:

Super6 am Samstag, 11.04.2015: 5 x 100.000 €
Super6 am Samstag, 18.04.2015: 8 x 100.000 €!

Wo der Bereich mit 8-9 Treffern bei ca. 4 Mio. Super6-Tipps und "normaler" Verteilung liegen könnte, sieht man auf der gaußschen Glockenkurve:

______________ 4 (Treffer)
_________ 3 ________ 5
______ 2 ______________ 6
_____ 1 ________________ 7
___ 0 ____________________ 8, 9... (und mehr Treffer)

Irgendwie muss LOTTO die Großgewinne ab 100.000 € woanders aus dem Hut ziehen, weil es bei "6aus49" innerhalb der letzten 5 Lottoziehungen und ca. 208 Mio. Tipps lediglich 4 Sechser gab! Der Mittelwert liegt bei 15.


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22.04.2015 03:34 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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