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... über den Glücksspiel-Anbieter Tipp.24 schrieb ich einige Male anlässlich des brisanten und ominösen Doppelgewinns im Sept. 2009:

Zitat:
München (RPO). Der Lotto-Jackpot mit fast 32 Millionen Euro ist bei der Mittwochsziehung gleich zweimal geknackt worden. Ein Spieler aus Oberbayern gewann per Tippschein, ein weiterer im Internet. Beide Gewinner dürfen nun für sich beanspruchen, mit 31,7 Millionen Euro den zweithöchsten Einzelgewinn der Lottogeschichte eingestrichen zu haben. [...]

Der Online-Spieler gab seinen richtigen Tipp über eine Zweitlotterie ab, die vom börsennotierten Internetanbieter Tipp24 unterhalten wird. Über eine Tochterfirma von England nimmt der Anbieter im Internet Tippscheine für das deutsche Lotto an. Hier tippte der "treue Tipp24-Kunde" alle richtigen Jackpot-Zahlen und soll nun die gleiche Summe von Tipp24 ausgezahlt bekommen.[...]


Danach stürzten die Aktien von Tipp.24 um 7 Prozent ab und der Rückversicherer Munich Re, der 21,7 Mio. € an Tipp.24 zahlen sollte, weigerte sich und nach einer 2-jährigen gerichtlichen Verfahren zahlte lediglich 10 Mio. € aus. Mehr dazu in diesem Beitrag:

http://www.finanz-forum.de/threads/7765-...ull=1#post78543

So! Und gestern habe ich zufällig im Handelsblatt gelesen, dass im Mai dieses Jahres Tipp.24 - der offiziell Zeal Network heißt - erneut einen hohen Jackpot auszahlen musste:

Zitat:
Pech hatte Zeal im ersten Halbjahr dagegen mit dem Glück der Lottospieler: Eine einzelne Jackpot-Auszahlung von knapp 48 Millionen Euro ließ den Umsatz auf 25,7 Millionen Euro zusammenschmelzen - minus 62 Prozent.[...]


http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...n/12183056.html

Dieser "Lotto-Jackpot" war in Wirklichkeit ein Hauptgewinn bei EuroMillions, weil es zur fraglichen Zeit solch eine Summe weder bei Lotto 6aus49 noch beim Eurojackpot zu gewinnen gab. Hier finden wir die 48 Mio. € vom 12. Mai 2015:

https://www.lottoland.com/euromillions/z...oten/12-05-2015

Das war am Dienstag. Und am Mittwoch, dem 13. Mai, präsentierte Tipp.24 im "Schweinsgalopp" die Quartalzahlen mit der positiven Prognose für den Rest des Jahres, ohne es den hohen Gewinn von gestern überhaupt zu erwähnen:

Zitat:
[...] Der konsolidierte Umsatz stieg im ersten Quartal 2015 um 13 Prozent auf EUR 34,9 Mio. (Vorjahr: EUR 30,8 Mio.). Bereinigt um statistische Fluktuationen bei der voraussichtlichen Gewinnauszahlung betrug der konsolidierte Umsatz EUR 32,1 Mio. (Vorjahr: EUR 36,5 Mio.). [...]

Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2015 bleibt positiv. [...]


http://www.finanzen.net/nachricht/aktien...-Tipp24-4337788

Also, nicht gerade die "feine englische Art", aber... naja...

Wie hoch die Anzahl der bei Tipp.24 gespielten Tipps ist, kann ich genau leider nicht sagen. Gehe aber von +/- 1 % aus - im Vergleich mit den "offizellen" Spieleinsätzen.

Und jetzt kommt das Interessante bzw. ein starkes Indiz dafür, dass Tipp.24 zweimal für dumm verkauft wurde und in beiden Fällen jemand eine wirklich fette Beute machte:

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1. Sowohl 2009 (Lottojackpot von 31,7 Mio. €) als auch 2015 (EuroMillions: 47,8 Mio. €) lag der Jackpot über dem statistischen Durchschnitt von: ca. 5,2 Mio.€ (31,7 Mio. € = 600 % - also das Sechsfache!!!(Lotto 2009)) und 37,3 Mio. € (47,8 Mio. € = 128 % (EuroMillions 2015)). Auf kleine Jackpots war irgendwie keiner scharf!!!

2. In beiden Fällen wurden diese Jackpots zeitgleich auch bei dem "Erstveranstalter" geknackt!!! So ein Zufall aber auch!!!

3. Und sowohl 2009 bei LOTTO als auch 2015 bei EuroMillions gab es nur Einzelgewinner. Das heißt: wäre beispielsweise der Lotto-Jackpot 2009 von 2 oder 3 LOTTO-Kunden geknackt, müsste Tipp.24 lediglich ca. 10 bzw. 16 Mio. € auszahlen - statt 31,7 Mio. €.

Nichtsdestotrotz bleiben solche Anbieter wie Tipp.24 die einzige Möglichkeit, den eventuellen betrügerischen Machenschaften zu entgehen, weil sie weder irgendeinen Einfluss auf die Ziehungen von Gewinnzahlen ausüben noch die Tippzahlen ihrer Kunden an die Rechenzentren des DLTB oder nach Paris (?) weiterleiten!



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... ich könnte mich jetzt über die Anzahl gespielter Lotto-Tippreihen von 46.401.707 am letzten Samstag lustig machen und darauf hinweisen, dass dies in den 60er üblich war, als die BRD keine 81, sondern ca. 56-57 Mio. Einwohner zählte, aber das mache ich nicht. Stattdessen poste ich einen Artikel über die Weiterentwicklung in der Affäre um die Manipulation von Geldspielautomaten. Den Anfang beschrieb ich in diesem Beitrag vom März 2015:

"Gauselmann: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungsverfahren wegen Softwaremanipulation"

Details über Euro-Jackpot

Und nach nur 6 Monaten steht man kurz vor dem Prozessbeginn:

[...] Durch Manipulationen an Geldspielautomaten in Deutschland soll der niederländische Spielhallenbetreiber Casino Royal innerhalb von knapp einem Jahr um 1,5 Millionen Euro betrogen worden sein. Stimmt die Anklage der Staatsanwaltschaft Essen, hat das Unternehmen den Schaden durch eine schlechte Personalauswahl selbst verursacht. Denn der Hauptangeklagte im Betrugsprozess vor dem Landgericht ist der Sicherheitsbeauftragte von Casino Royal, der 54 Jahre alte Ali T. aus Gelsenkirchen.

In Verdacht als Komplizen stehen aber auch der Geschäftsführer und der technische Direktor der Firma, Paul C. und Sander K., beide aus den Niederlanden. Sie sollen ein eigenes Verfahren bekommen. [...]

Durch die Manipulationen an der Software von Geldspielautomaten der Firma Löwen Entertainment ist laut Anklage aber nicht nur das niederländische Unternehmen geschädigt worden, durch Herabsetzung der Auszahlungsquote dieser Geräte gab es auch für die echten Spieler weniger Geld an den Automaten. Und schließlich sollen auch noch die eigentlichen Betrüger Opfer geworden sein, weil ihre Helfershelfer die Gelder zum Teil in die eigenen Tasche geleitet hatten.

Wie seriöse Geschäftspartner sehen am Montag zum Prozessauftakt die sieben Angeklagten vor der I. Essener Wirtschaftskammer aus. Sie kommen alle aus Gelsenkirchen. Neben Ali T., dem Hauptangeklagten, kommt besonders seinem Schwiegersohn Benjamin P. eine besondere Rolle zu. Denn der 33-Jährige war der Computerfachmann, der die Software des Automatenherstellers mit einer eigenen Programmierung überlistet haben soll. Er hatte im Vorfeld die Vorwürfe eingeräumt und dem Landeskriminalamt bei der Aufklärung geholfen. Sein Anwalt Siegmund Benecken kündigte am Rande des Prozesses ein Geständnis an. Am ersten Prozesstag kam es nur zur Verlesung der 91 Seiten umfassenden Anklageschrift.

Ali T. gilt der Staatsanwaltschaft als “Branchenintimus in Sachen Manipulation/Manipulationsschutz von Geldspielautomaten”. Er soll sich seit mehr als drei Jahrzehnten um die Schwachstellen der anfangs rein mechanischen Automaten gekümmert haben. Schon damals soll er durch Manipulationen Gewinne gemacht und die Probleme anschließend den Herstellern mitgeteilt haben. So kam er wohl an viele Beraterverträge, um Manipulationen zu verhindern. [...]

Aber offenbar hatte die Firma Casino Royal mit ihm den Bock zum Gärtner gemacht, als sie ihn als Sicherheitsbeauftragten einsetzte. Anfang 2014 hatte sich beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg ein Informant gemeldet, der Ali T. erheblich belastete. Der Mann, ein Mitarbeiter des Automatenherstellers, gab an, Ali T. verursache durch Manipulationen an der Gerätesoftware einen Schaden in Millionenhöhe. [...]

Besonders lukrativ war aus Sicht der Ermittler aber das System, das Ali T. mit mehreren seiner Bekannten aus Gelsenkirchen aufzog.


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19.08.2015 01:17 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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Er setzte sie nach Polizeierkenntnissen bundesweit als “Läufer” ein. Sie bekamen den Tagescode der manipulierten Geräte mitgeteilt und konnten so an den Automaten illegale Gewinne verbuchen und in Bargeld ausgezahlt bekommen. Mal waren es 400 Euro, mal 1000.

Möglich waren die Softwaremanipulationen laut Anklage aber nur durch die Mitwirkung der Chefs des Spielhallenbetreibers Casino Royal. Die Überwachung von Telefonaten innerhalb der mutmaßlichen Bande zeigte den Ermittlern auch, dass die Betrüger selbst zu Betrogenen wurden. Denn die “Läufer” entwickelten eigenen Geschäftssinn und leiteten nicht alle ausgezahlten Gelder an die Chefs weiter. [...]


http://www.derwesten.de/staedte/essen/si...l#plx1583399392


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