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Halloween Brauch und Ursprung |
Naughty
bb6.org
   

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| Halloween Brauch und Ursprung |
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Halloween ist mit Kürbissen, Gruselpartys und Lust auf Süßes in Deutschland angekommen. Deutsche Süßwarenhersteller haben speziell für Halloween hergestellte Produkte kreiert und machten damit zwei Million Euro Umsatz. Seit Jahren wird die Nacht des 31. Oktober mit Umzügen von Kindern begangen, die an den Haustüren um süsse Gaben betteln. Die Älteren feiern gespenstische Partys.
Nur noch wenige Tage, dann laufen sie wieder durch die Städte: Kinder, die sich gruselig verkleiden, von Tür zu Tür ziehen und um eine süße Gabe bitten. Wer den kleinen Monstern und Geistern eine Freude bereiten will, ist gewappnet mit den ganzjährig erhältlichen Leckereien oder mit Gespenstern, Kürbissen und Monstern – aus Schokolade, als Fruchtgummi oder als Keks.
Halloween ist kein amerikanischer Brauch, sondern ein europäischer Re-Import. Denn Halloween ist keltischen Ursprungs und geht auf das irische Großfest Samhain (sprich: sau-an) zurück. Samhain bezeichnet das „Ende des Sommers“ und steht am Beginn der dunklen Jahreszeit. Auch für die Iren hatte Feuer eine symbolische und reinigende Bedeutung: sie zündeten zum Samhain-Fest auf öffentlichen Plätzen große Feuer an. Als Zeichen für einen Neuanfang brachte die Bevölkerung dieses Feuer in ihre Häuser, eine Art Neujahrs-Fest also.
Samhain wurde in der Nacht des 31.Oktober begangen. Die christliche Kirche verlegte später den Gedenktag Allerheiligen vom 13. Mai auf den 1. November und lehnte sich so an den heidnischen Glauben an, dass in der Nacht des 31.Oktober die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten offen sei, kurz: es drohte Spuk.
Wie aber ist es zu dem leuchtenden Kürbis gekommen, der heute Halloween symbolisiert? Der erinnert an einen irischen Dorfschmied namens Jack. Und das ist Jacks Geschichte: Jack saß betrunken in seiner Wirtschaft, als der Teufel kam und ihn holen wollte. Jack bat um ein letztes Bier und der Teufel verwandelte sich in eine Geldmünze, mit der das Bier bezahlt werden sollte. Doch Jack nahm listig die Münze und steckte sie in seine Tasche zu seinem Kreuz. Der Teufel war gefangen. Er versprach Jack noch weitere sieben Jahre, bis er erneut käme wenn er sich aus seiner Lage befreien könne. Als die Zeit um war und der Teufel wieder zu Jack kam – es war im Herbst – bat Jack um einen letzten Apfel. Der Teufel kletterte auf einen Baum, und er war kaum oben, als Jack ein Kreuz in die Rinde schnitt. Der Teufel war erneut gefangen. In dieser misslichen Lage versprach er Jack, seine Seele nie wieder holen zu wollen. Als Jack nach ein paar Jahren starb, ging er zum Eingang des Himmels. Dort wurde er wegen seines schlechten Lebenswandels zurückgeschickt. Und Jack ging zum Teufel. Doch der hielt sein Versprechen, nie mehr seine Seele holen zu wollen und schickte ihn in die ewige Nacht. Damit Jack nicht im Finsteren lief, gab der Teufel ihm eine ausgehölte Rübe und ein Stück Kohle aus dem Höllenfeuer. Das warf Jack in die Rübe und leuchtete sich so seinen Weg. Jack O’Lantern nennt man ihn seitdem.
Mit den leuchtenden Rüben, in die ein Gesicht geschnitten war, wollten die Iren Geister verscheuchen. Sie signalsierten damit, dass in den betreffenden Häusern bereits einer sei. Als im 19. Jahrhundert viele Iren nach Amerika auswanderten, nahmen sie diesen Brauch mit. Rüben waren in der neuen Heimat aber nicht verbereitet, dafür Kürbisse. Vor 100 Jahren begannen in Amerika maskierte Kinder von Haus zu Haus zu ziehen und um eine süße Gabe zu bitten. Zusammen mit den Kürbissen hat sich dieser Brauch seit einigen Jahren auch in Deutschland etabliert und macht in einigen Regionen damit St. Martin Konkurrenz.
Heute ist Halloween in Amerika das zentrale Süßwarenfest, aber auch in Deutschland erfreut sich dieser Brauch zunehmender Beliebtheit. Zusätzlich zu ihrem üblichen Angebot bieten die deutschen Süßwaren- und Schokoladenhersteller spezielle Halloweenkrationen an. Nach Erhebungen des Marktforschungsinstitutes Nielsen wurden im vergangen Jahr damit gut zwei Millionen Euro Umsatz erzielt. (Quelle: www.infozentrum-schoko.de)
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27.10.2009 00:31 |
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User-08-04-11 unregistriert
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Na wenn da sich die Süßwarenhersteller nich selbst ins Gehege zwischen Halloween- und Weihnachtssüßwaren kommen...
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27.10.2009 09:59 |
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bartho

Kaiser

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Grundsätzlich find ich das ganze ja ganz witzig, hab auch einen Kürbis ausgehöhlt und mit Teekerze im Fenster. Hab vorsorglich auch jedes Jahr eine riesige Schale mit Süssigkeiten parat. Aber was mich so nervt sind die lieben "Kinderchen" die schon ab 18.00 an der Haustür klingeln und Süssigkeiten verlangen und bei Leuten die nicht zu Hause sind oder nicht öffnen gleich pfundweise Mehl und Eier gegen die Türen schleudern. Auf die Idee, das zu der Zeit noch manche Leute noch gar nicht zu Hause sein können, kommen die gar nicht.
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28.10.2009 13:53 |
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Elster
Administrator
    

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Kann man nicht das Mehl und die Eier zusammenkratzen und daraus Kuchen für die lieben "Kinderchen" backen.
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28.10.2009 14:18 |
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